Von Mark Read 0
James Bond mal anders

Daniel Craig: "Zu viel Sexismus im Fernsehen!"

Momentan befindet sich Daniel Craig auf Werbetour für seinen neuen Film. Diesmal ist Superagent "007" allerdings ist im Science-Fiction-Kracher "Cowboys & Aliens" zu sehen. In einem Interview mit "GQ" überraschte Craig dann allerdings mit Aussagen, die wenig mit einem Cowboy-Image zu tun haben. Er setzt für Frauenrechte und gegen Sexismus ein.


In Sachen Gleichberechtigung etwa sieht Craig klare Rückschritte: "Es ist nun wirklich nicht so, dass Frauen in allen Bereichen gleichberechtigt wären. Wir sind heute weniger frei im Denken als noch vor 30 Jahren." Schuld daran sind laut dem 43-Jährigen zu keinem geringen Teil die Medien. "Die Werbung redet auf Frauen ein, dass sie möglichst sexy und freizügig rumlaufen müssen. Und das Schlimme ist: Die meisten folgen diesen Vorgaben auch noch. Den Grad an Sexismus, der heute im Fernsehen möglich ist, hätte man vor 30 Jahren nicht hingenommen."

Aus dem Munde eines Mannes, der vor allem als James Bond bekannt ist - alias der Superagent, der jede noch so heiße Frau am Ende ins Bett kriegt - kommen solche Aussagen doch überraschend. Aber es ist schön zu sehen, dass Craig sich über gesellschaftliche Aspekte abseits seines Berufs Gedanken macht. "Mir gefällt der Begriff Held nicht so gut, aber Menschen, die sich heldenhaft verhalten, sind wichtiger denn je", sagt Craig im Interview und spielt damit auch politische und gesellschaftliche Krisen an. Trotzdem freuen wir uns auch auf der Leinwand über ein Comeback von Helden. Zum Beispiel von James Bond. Der nächste Film der erfolgreichen Reihe soll nächstes Jahr im Kino anlaufen.


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