Von Nils Reschke 0
Schlag den Raab

Croupier Robert hat mit mathematischen Defiziten die Lacher auf seiner Seite

Moderator Steven Gätjen hatte angekündigt, dass „heute TV-Geschichte geschrieben werden könnte“, und lag mit dieser Einschätzung gar nicht so verkehrt. Denn bei der 37. Ausgabe von „Schlag den Raab“ setzte sich Entertainer Stefan Raab zum sechsten Mal in Serie durch und schraubte den Jackpot in die Rekordhöhe von 3,5 Millionen Euro.


Doch nicht Raab selbst und auch nicht Kandidat und Herausforderer Mario waren an diesem Abend der heimliche Star der Sendung. Nein, ein Croupier namens Robert vom Casino aus Aachen stahl allen die Show. Mehrere Male verzählte sich der „Würfelmann“ und hatte damit Mitleid und Lacher auf seiner Seite. Getreu dem Motto: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

Spiel zehn bei „Schlag den Raab“ hieß „Augen zählen“. Dafür hatte man eigens eine nette Bühne aufgebaut, die einem Casino ähnelte. Am Tisch saß Croupier Robert, der eigentlich nur zwei Aufgaben hatte: Würfeln und anschließend die Augen, die die Würfel anzeigen, zu addieren. Die Würfel zielgerecht aus dem Becher aufs grüne Spielfeld zu platzieren, gelang Robert ausgezeichnet, nur mit dem Kopfrechnen hatte er es offenbar nicht so. Schon beim zweiten Würfeln addierte der Croupier aus dem Aachener Casino 31 und 1 zu einer Summe von 33. Nicht ganz richtig, was zum Glück auf Steven Gätjen auffiel: „Ganz kurz, darf ich noch einmal nachzählen?“ Robert fiel sein Lapsus auch gleich auf und entschuldigte sich: „Ich glaub, ich hab mich verrechnet.“

Doch damit nicht genug. Es sollte nicht das einzige mathematische Ungeschick von Croupier Robert bleiben. 31 plus 2 addierte er zu 32. „Moment, Moment, lass dir Zeit“, fuhr Gätjen direkt dazwischen. Ließ sich Robert aber nicht und kam zum Ergebnis, dass 41 plus 1 nichts anderes als 43 ergeben müsste. Steven Gätjen hatte alle Mühe, dem Croupier die Nervosität oder was es auch immer war zu nehmen: „Wir zählen ganz entspannt und langsam“, meinte der Moderator noch, das war es auch schon wieder passiert. 67 plus 3 waren für Robert 69. „Leider knapp daneben“, meinte er zu Mario, der 70 als Summe genannt hatte – was natürlich richtig war. Ein knappes „Tschuldigung“ vom Croupier. Als der dann in der letzten Runde begannt mit „6 plus 4 sind 10“, konnte sich auch Gätjen einen kleinen Seitenhieb nicht mehr verkneifen: „Sehr gut!“


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