Von Mark Read 0

Conrad Murray: im Scheinwerferlicht vor Gericht


Die Welt erwartet zum Prozessauftakt des ehemaligen Leibarztes von Michael Jackson ein gigantisches Medienspektakel. Beim Prozess gegen den Mediziner Dr. Conrad Murray werden sogar Kameras im Gerichtssaal zugelassen.

Darauf haben viele Fans und die Familie des verstorbenen „King of Pop“, Michael Jackson, gewartet. Sie empfinden die Anklage gegen den einstigen Leibarzt Jacksons als große Gerechtigkeit. Dieser Prozess um den verstorbenen Sänger wird vermutlich zu einem der größten Fernsehereignisse des Jahres. Die Nachrichtenagentur „dapd“ gab aktuell bekannt, dass der Richter des Obersten Gerichtes in Los Angeles, Michael Pastor, Fernseh-Übertragungen aus dem Gerichtssaal zulässt.

So dürfen weltweite Fernsehteams während der Eröffnungsplädoyers, den Zeugenaussagen, den Schlussplädoyers und während der Urteilsverkündung die Ereignisse mit der Kamera nach außen transportieren. Somit ist das Geschehen vor Gericht auch für den Fernsehzuschauer verfolgbar.

Hierzu berichtete der „Spiegel“, Richter Michael Pastor wolle jedoch eine „aufdringliche“ Platzierung der Fernseh-Kameras vermeiden. Deshalb habe sich der Richter schon bereits detaillierte Vorschläge der lokalen Fernsehteams angehört.

Somit steht Dr. Conrad Murray nicht nur im Mittelpunkt, sondern auch im Scheinwerferlicht des Geschehens. Das dürfte Murray nicht wirklich gefallen!

Conrad Murray ist wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht angeklagt. Er soll dem Popstar Michael Jackson eine Mixtur aus Betäubungs- und Beruhigungsmitteln verabreicht haben. Diese führte im Juni 2009 zu Michael Jacksons Tod, so ist sich jedenfalls die Anklage sicher. Der Prozess, der im Mittelpunkt des Weltinteresses steht, beginnt voraussichtlich am 24. März 2011. Er soll etwa sechs Wochen andauern.

Durch die zugelassenen Fernseh- Kameras könnte der Prozess gegen Conrad Murray ein ähnlicher Medienzirkus wie bei dem einstigen Mordprozess gegen den Footballspieler O. J. Simpson werden.

 


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