Von Mark Read 0

Conrad Murray droht Knast


Sechs Tage lang stand der Arzt von Michael Jackson, Conrad Murray, nun bei einer Vorverhandlung vor Gericht. Ein Richter sollte darüber entscheiden, ob dem Arzt der Prozess wegen der Tötung von Jackson gemacht wird. Nun hat der Richter entschieden, dass Murray sich wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten muss. Familie und Fans des King of Pop begrüßten diese Entscheidung des Richters.

Conrad Murray betonte stets seine Unschuld und räumte lediglich ein, dem Sänger nur eine geringe Dosis des Narkosemittels Propofol verabreicht zu haben. Seine Anwälte sollen angeblich behauptet haben, Jackson hätte sich die tödliche Dosis selbst injiziert und sollen zudem auf den schlechten gesundheitlichen Zustand des Musikers hingewiesen haben.

Bisher ist nicht genau geklärt, was an Michaels Todestag in seinem Haus passierte. Zeugen belasteten Murray während der Vorverhandlung aber schwer. Vielleicht klärt der Prozess nun die genauen Umstände und Ereignisse jener Nacht, in der Michael Jackson starb. Seit dem 25. Juni 2009, dem Todestag des Sänger, wird darüber diskutiert, wer Schuld am Tod des Weltstars hat. Ebenfalls tauchen immer wieder Spekulationen und Gerüchte auf, was in der Nacht passierte. Der Prozess bringt vielleicht Licht ins Dunkle. Dies hoffen zumindest Fans und die Familie des Musikers. Ob wirklich die Wahrheit ans Licht kommt, bleibt abzuwarten.

Conrad Murray muss sich aber in jedem Fall verantworten. Sollte er schuldig gesprochen werden, droht ihm der Knast. Für vier Jahre könnte der Arzt dann hinter Gittern verschwinden. Der Richter entschied nicht nur, dass es einen Prozess geben wird, sondern auch, dass Murray in Kalifornien nicht mehr als Arzt praktizieren darf. Er entzog dem 57- jährigen die Lizenz. Nun müssen Murrays Anwälte jeden Bezirk, wo ihr Mandant praktiziert, von der Entscheidung des Richters in Kenntnis setzen.

Am 25. Januar muss Conrad Murray erneut vor Gericht erscheinen.


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