Von Julia Bluhm 0
Basierend auf einer wahren Geschichte

„Club der roten Bänder” im Faktencheck: Entstehungsgeschichte, Drehorte, Darsteller

Die Serie „Club der roten Bänder” ist ein absoluter TV-Erfolg

Die Serie „Club der roten Bänder” ist ein absoluter TV-Erfolg

(© Martin Rottenkolber / VOX)

Die Eigenproduktion „Club der roten Bänder” des Senders VOX ist ein absoluter TV-Erfolg. Im November 2015 startete die Krankenhausserie rund um sechs sterbenskranke Jugendliche, die gemeinsam gegen ihre Krankheiten ankämpfen. Derzeit läuft die zweite Staffel und erzielt absolute Traumquoten. Wir haben den „Club der roten Bänder” für euch im Faktencheck und verraten euch, was ihr unbedingt wissen müsst.

Sie ist eine der erfolgreichsten Serien, die im Moment im deutschen Fernsehen laufen: „Club der roten Bänder”. Die Eigenproduktion des Senders VOX basiert auf den tatsächlichen Ereignissen des Theater- und Drehbuchautors Albert Espinosa

Der gebürtige Spanier erkrankte mit 14 Jahren an Knochenkrebs und verbrachte die nächsten zehn Jahre in Krankenhäusern. Im Kampf gegen den Krebs büßte er ein Bein, Teile seiner Lunge und Leber ein. Doch statt aufzugeben, nahm er gemeinsam mit fünf anderen sterbenskranken Jugendlichen den Kampf gegen die Krankheit auf und gründete den Club der roten Bänder. Seine Geschichte erzählt der Autor in seinem Buch „Glücksgeheimnisse aus der gelben Welt”, welches als Grundlage für die TV-Produktion von VOX dient. Außerdem ist die Serie eine Adaption der katalanischen Produktion „Polseres vermelles” (2011). 

Das sind die Stars von „Club der roten Bänder”:

Mit der Erfolgsserie wurden die sechs Hauptdarsteller über Nacht zu absoluten TV-Stars im deutschen Fernsehen: Tim Oliver Schultz (28) verkörpert den rebellischen Anführer „Leo”, dem der Krebs ein Bein genommen hat. Er gründete den „Club der roten Bänder”. Seinem Zimmergenossen „Jonas”, gespielt von Damian Hardung (18), musste ebenfalls das Bein amputiert werden. Luise Befort (20) alias „Emma” ist das einzige Mädchen im Club. „Toni”, dessen Rolle von Ivo Kortlang (22) übernommen wird, versucht den Club auch bei Streitigkeiten zusammenzuhalten. Nick Julius Schuck (15) spielt den Komapatienten „Hugo”, der außerdem die Rolle des Erzählers übernimmt. Der letzte im Club ist Timur Bartels (21) aka „Alex”. Er stirbt in der ersten Staffel, erscheint seinen Freunden aber weiterhin als Geist.

Aus den sechs Patienten mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten und Schicksalen werden beste Freunde, die gemeinsam ihren Kampf antreten. Der Krankenhausalltag wurde in einem Bürokomplex in Monheim am Rhein gedreht. Eine komplette Etage wurde für die Serie zum fiktiven Albertus-Klinikum umgebaut, inklusive OP-Saal, Krankenzimmern und einem Aufzug bei dem nur die Anzeige funktioniert. Außerdem wurde im Evangelischen Krankenhaus in Köln-Kalk, am Strand in Köln-Rodenkirchen sowie im Müngersdorfer Schwimmbad gedreht.

Die Serie wurde bereits mit dem deutschen Fernsehpreis und dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

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