Von Nils Reschke 0
FC Bayern zu dominant

Claudio Pizarro feiert gegen den VfL Wolfsburg neuen Rekord

Der Münchner Express rollt. Und wie! Mit 3:0 besiegte der FC Bayern am Dienstagabend auch die Wölfe aus Niedersachsen und feierten somit ihren fünften Sieg und besten Start in eine Bundesliga-Saison. Ein Tor gelang Claudio Pizarro zwar nicht. Trotzdem freute sich der Peruaner über einen ganz besonderen Rekord.


Der FC Bayern München diktiert die Bundesliga – wieder einmal. Das 3:0 (1:0) gegen den VfL Wolfsburg, der in der bayrischen Hauptstadt in bislang 16 Versuchen nur ein einziges Remis ergattern konnte, war bereits der fünfte Sieg der Bayern in Serie. Und das gleich zum Saisonauftakt. So gut, nämlich mit fünf Erfolgen und einer Tordifferenz von 17:2 Treffern, ist noch nie eine Mannschaft des FC Bayern in eine neue Spielzeit gestartet. Imponierend! Bei aller Dominanz fiel um ein Haar ein einsamer Rekord nicht auf, den Claudio Pizarro aufgestellt hat, nachdem Trainer Jupp Heynckes ihn auf Schalke noch hatte 90 Minuten lang auf der Bank schmoren lassen.

Doch dieses Mal kannte „Don Jupp“ Erbamen. In der 79. Minute war es soweit: Claudio Pizarro wurde für Mario Mandzukic eingewechselt und kam so zu seinem 337. Einsatz in der Bundesliga. So oft wie der Peruaner lief kein anderer Ausländer bislang im deutschen Fußball-Oberhaus auf. Damit hat Pizarro und den Brasilianer Ze Roberto und auch Levan Kobiashvili überrundet. Beide kamen bislang zusammen mit dem Bayern-Stürmer, der viele seiner Einsätze auch bei Werder Bremen absolvierte, auf 336 Partien.

Ein Tor gelang Claudio Pizarro auch noch fast, aber Wolfsburgs Diego Benaglio entschärfte seinen Schuss mit einer tollen Fußabwehr. Pizarro wird es nicht weiter gewurmt haben, denn mit 160 Treffern in der Bundesliga ist er ohnehin schon der beste Torjäger aller Legionäre. Giovane Elber, ebenfalls für die Bayern und zuvor für den VfB Stuttgart im Einsatz, liegt in dieser Disziplin weit abgeschlagen mit 133 Toren auf Rang zwei. Pizarros „Vorgänger“ Mario Mandzukic hatte zuvor einen Top-Job abgeliefert und gegen die alten Kollegen vom VfL zwei Tore erzielt. Damit führt der Kroate nun die Torjägerliste mit fünf Treffern aus fünf Spielen an. Die Bayern in Führung gebracht hatte Bastian Schweinsteiger nach 24 Minuten auf Zuspiel von Franck Ribery.


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