Von Mark Read 0

Christoph Waltz ist kein Österreicher - sondern Deutscher!


Im März bekam Österreich einen neuen Volkshelden: Christoph Waltz. Der smarte, graumelierte Schauspieler wurde für seine hervorragende Leistung als SS-Offizier Hans Landa in Quentin Tarantinos „Inglorious Basterds“ mit dem Oscar als bester Nebendarsteller geehrt. Die Alpenrepublik stand Kopf. Einer der ihren als Oscar-Preisträger! Natürlich freute man sich auch in Deutschland, schließlich hatte sich Waltz duch sein Mitwirken in mehreren erfolgreichen TV-Produktionen auch hierzulande einen Namen gemacht.

Doch nun kommt die Meldung, die in Österreich für lange Gesichter sorgen wird: Waltz ist eigentlich deutscher Staatsbürger! Zwar wurde der 53 Jahre alte Leinwandstar in Wien geboren und spricht auch einen erstklassigen Wiener Dialekt, doch da sein Vater Johann Deutscher war, bekam auch der kleine Christoph diese Staatsbürgerschaft verliehen. Niemand wusste darüber Bescheid, nicht einmal die engsten Freunde des neuen Hollywoodstars. Es interessierte auch niemanden – Waltz ging ganz normal in Wien zur Schule und lebte als Österreicher, so dass jeder automatisch davon ausging, dass er einer der ihren sei.

Erst Waltz' Mutter Elisabeth klärte auf Anfrage der „Bild“-Zeitung den Irrtum auf. Nun ist die Hektik im Nachbarland natürlich groß. Die Regierung will nach diesem peinlichen Fauxpas ihrem vermeintlich berühmtesten Schauspieler so schnell wie möglich die Staatsbürgerschaft verleihen. Österreichischen Zeitungsberichten zufolge soll Waltz auch seine Bereitschaft signalisiert haben. Wenn das tatsächlich klappt, hätte der Star übrigens keine doppelte Staatsbürgerschaft, sondern möglicherweise eine dreifache. Als Besitzer einer Green Card kann er sich auch einen amerikanischen Pass ausstellen lassen.


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