Von Stephanie Neuberger 0
Boykott wegen Waltz

Christoph Waltz: Ärger wegen Jesus-Parodie

Christoph Waltz bewies bei der Show "Saturday Night Live" seine humorvolle Seite und zeigte, dass er nicht nur ernste Rollen spielen kann. Doch nicht alle fanden seine Witze lustig. Vor allem Waltz Jesus-Parodie sorgt nun für Ärger und einen Werbe-Boykott.


In der Show "Saturday Night Live" beweisen stets verschiedene Hollywood-Stars ihren Humor und unterhalten die Zuschauer mit witzigen Sketchen. Auch Christoph Waltz durfte Teil der Show sein und sorgte für gute Unterhaltung. Die Kritiker lobten die Parodien und Scherze des zweifachen Oscar-Preisträgers. Amerikanische Magazine wie die "Huffington Post" oder der "Rolling Stone" waren von seinem Auftritt begeistert und feierten die "SNL" Sendung mit Christoph Waltz. Aber nicht alle konnten den Humor teilen. Denn nun folgt eine Welle der Empörung und Ablehnung und dem Sender droht mächtig Ärger.

Grund dafür ist, dass Christoph Waltz unter anderem bei einem Sketch Jesus parodierte. In einem ausgedachten Filmvorspann für einen neuen Tarantino Film mit dem Titel "DJesus Uncrossed" spielt Waltz Jesus, der mit einem Messer und einem Maschinengewehr Römer niederstreckt. Offenbar finden dies nicht alle witzig. Denn die Jesus-Parodie sorgt jetzt für mächtig Ärger. Der Sender NBC, auf dem "SNL" läuft, muss sich gegen Angriffe wehren. So sollen zwei Werbepartner bereits abgesprungen sein. Dazu kommt, dass der christliche Organisation "American Family Association" ebenfalls weniger zum Lachen zu Mute ist und ihre Anhänger sogar auffordert, Wutbriefe zu schreiben um den Protest zu unterstützen. Sicherlich wird ihnen auch der Sketch zum Rücktritt von Papst Benedikt XVI. nicht gefallen haben.

Zwar hat nicht jeder seine Jesus-Parodie mit Humor genommen, aber Christoph Waltz hat mit seinem Auftritt bei "Saturday Night Live" gezeigt, dass er nicht nur ernste Rollen spielen kann, sondern auch viel Witz besitzt.


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