Von Mark Read 0

Christine Kaufmann: 90 000 Euro für die Freiheit


„Ich will frei sein. Was immer ich an schöner Zeit noch vor mir habe, ich möchte sie allein genießen“, so ließ die Schauspielerin Christine Kaufmann verlauten.

Es ist nun ein Jahr her, dass Christine Kaufmann den Schlussstrich unter ihre Ehe zog, die laut ihrer eigenen Aussage angeblich schon seit fünf Jahren keine Ehe mehr war.

„Wir waren getrennt von Tisch und Bett“, so die Schauspielerin.

Nun aber fordert der 59-jährige Noch-Ehemann Klaus Zey für diese Freiheit 90.000 Euro. Das ist die Summe, die die 65-jährige Christine Kaufmann für ihre Freiheit, die Scheidung, als Abfindung zahlen soll!

Das Ganze klingt für Frau Kaufmann irgendwie nach Abrechnung.

Schon letzten Freitag hätte Klaus Zey ihr Ex-Mann sein sollen. Doch das klappte nicht so wie es sich Christine Kaufmann vorgestellt hatte. Die (Ab)Rechnung der 13 Jahre währenden Ehe ist nach wie vor strittig, und so vertagte das Münchner Amtsgericht die Scheidung nach einer unergiebigen dreistündigen Verhandlung.

Der Rosenkrieg kann beginnen!

Die Szenerie vor dem Saal 619 ähnelte einem Komödienstadel. Darsteller: Noch-Ehemann Klaus Zey und Noch-Ehefrau Christine Kaufmann. Der Ehemann jammerte vor Reportern, dass ihm Harzt IV drohen würde. Dieses tragische Schicksal könne nur eine monatliche Unterhaltszahlung von 2300 Euro seitens seiner Ehefrau verhindern. Diese wurde aber wegen dieser Forderung schon am Mittwoch wegen akuter Herzbeschwerden in ein Krankenhaus eingeliefert. Laut Aussagen von Christine Kaufmann stünde ihr nur eine Rente von monatlich 350 Euro zur Verfügung. Deshalb könne sie auch den hohen Unterhaltszahlungen ihres Noch-Ehemannes leider nicht nachkommen.

Klaus Zey wiederum beschwerte sich bei der Zeitschrift Bunte.de, dass ihn seine Ehefrau wie „Abschaum“ behandeln würde:

„Ich muss schon in der Uni-Mensa essen, weil ich mir nichts mehr leisten kann“!

Derzeit würde er von seiner Familie unterstützt. Seine Frau habe während der Ehezeit ihn immer angehalten, keine anderen Arbeiten anzunehmen. So habe er immer nur für seine Frau gearbeitet.

Christine Kaufmann sagt aber dazu:

„Soll er sich doch eine andere Milchkuh suchen, die er anzapfen kann“.

„Zu Anfang unserer Ehe hat sie mir hoch und heilig versprochen, sich nie scheiden zu lassen und somit landete ich durch einen Ehevertrag in der Hausfrauenfalle“, so Klaus Zey.

Gegen diesen für ihn negativen Ehevertrag klagt er nun.

Der Vertrag ginge davon aus, dass beide Ehepartner ihre Erwerbstätigkeit während der Ehezeit aufrechterhalten.

„Diese Entwicklung ist jedoch nicht eingetreten“, sagt die Anwältin Nicola Schöfer-Liebl, die Klaus Zey vertritt.

„Herr Zey hat sein Können fast ausschließlich für die Projekte seiner Frau eingesetzt und muss sich beruflich neu positionieren“, so die Rechtsanwältin weiter.

„Die Richterin hat an beide Parteien appelliert, sich gütlich zu einigen. Die beiderseitigen Verhandlungsangebote liegen jedoch weit auseinander. 10 000 Euro bietet Christine Kaufmann als Abfindung an. 90 000 Euro fordert jedoch mein Mandant Klaus Zey“, so die Anwältin.

Na das kann ja noch heiter werden…!


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