Von Nils Reschke 0
Rachs Restaurantschule

Christian Rach bietet gescheiterten Existenzen eine neue Chance

Die zweite Staffel von „Rachs Restaurantschule“ startete am Montagabend auf RTL. Und noch deutlicher als bei der Premiere sind die bisherigen Lebensläufe der Kandidaten dabei gezeichnet, denen Christian Rach mit diesem Projekt eine neue Chance bieten möchte.


Sie heißen Michi, Jessica und Eylen, Stina, Micha, Robert und Anne, Artem, Thomas und Klaus. Und alle zehn dieser mehr oder weniger jungen Menschen haben seit gestern einen neuen „Lehrer“, denn erstmals flimmerte am Montagabend die zweite Staffel von „Rachs Restaurantschule“ über die Mattscheibe, in der Sternekoch Christian Rach gescheiterten Existenzen eine neue Chance in deren Leben geben möchte. Der Deal ist klar: Wer sich nicht ganz dumm anstellt und sich dem Stress, den der Beruf in der Gastronomie mit sich bringt, ohne Wenn und Aber stellt, dem winkt ein Ausbildungsvertrag und eine bessere Zukunft ohne Arbeitslosigkeit und Hartz IV.

Wie es tatsächlich funktionieren kann, bewies bereits Kandidatin Angelika in der ersten Staffel, die heute noch im „Slow Man“ arbeitet und dort ihr Glück nach der Premiere von „Rachs Restaurantschule“ fand. Von den anderen Kandidaten ist aber nichts mehr übrig geblieben, die meisten warfen vorzeitig die Flinte ins Korn. Das haben natürlich auch die aktuellen zehn Kandidaten mitbekommen, die sich allesamt vorgenommen haben, es soweit erst gar nicht kommen zu lassen und ihre Chance im Berliner Restaurant „Roter Jäger“ auch am Schopf zu packen. Aufgrund der teilweisen dramatischen Vorgeschichten in ihrer Vita ist es Christian Rach insbesondere zu Beginn der neuen Staffel selten vergönnt, seine Qualitäten als Koch zu beweisen. Rach mimt nicht selten den Psychologen, will alles über seine Schützlinge und ihre Sorgen wissen.

Das jedenfalls wurde bereits in der Pilotsendung der zweiten Staffel von „Rachs Restaurantschule“ da, in der die unterschiedlichsten Charaktere aufeinandertreffen. Und damit erst gar kein Raum für Vorurteile blieb, nahm Rach zehn weiße Blätter aus einem Umschlag, um den Kandidaten mitzuteilen: Für ihn sei jeder von ihnen eines dieser unbeschriebenen Blätter, die Chance für einen Neuanfang. Ob die zweite Staffel der Restaurantschule von Christian Rach ähnlich erfolgreich wie die Premiere laufen wird, muss sich noch zeigen. 2010 erhielt „Rachs Restaurantschule“ jedenfalls den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Bestes Dokutainment“.


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