Von Mark Read 0

Charlie Sheen: Seine Bühnenshow sorgt für Aufruhr


Charlie Sheen scheint jenseits von Gut und Böse. Nach dem Rauswurf beim Serienknaller "Two And A Half Men", in der er bereits eine entschärfte Version seiner selbst auf den Bildschirmen präsentieren durfte, geht er jetzt auf's Ganze. Unter dem Motto - Nichts zu Verlieren, deshalb Schlagzeilen um jeden Preis - tourt er nun seit letztem Wochenende mit seiner eigenen Live-Show durch die Vereinigten Staaten.

"My Violent Torpedo of Truth/Defeat Is Not an Option" (mein brutaler Torpedo der Wahrheit / Verlieren ist keine Option) heißt sein Programm, was offenbar recht konzeptlos aber hauptsächlich provozierend in jeder Hinsicht ist. Die Premiere in Detroit endete in einem Buuh-Konzert, sofern die Gäste nicht bereits nach 20 Minuten die Vorstellung verließen. Das eigene Publikum als Crack-User und Autodiebe bezeichnend sah Sheen es nüchtern, denn die Eintrittsgelder hatte er ja sowieso bereits eingesackt.

Was er den Zuschauern auch ebenso nüchtern zuwarf. Seine beiden Liebhaberinnen ließ er auf der Bühne herumknutschen, er selbst füllte die restliche Zeit mit überwiegend Monologen, die immer wieder durch Zurufe aus dem Publikum unterbrochen wurden. Zwar lief die zweite Show in Chicago nicht mehr ganz so wirr ab, und bei Station Nummer drei in Cleveland gab es sogar stehende Ovationen. Doch trotzdem muss man sich fragen: Was genau bezweckt Sheen mit seiner Bühnenrevue eigentlich?


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