Von Andrea Hornsteiner 0
Channing Tatum hat ADHS

Channing Tatum erhebt schwere Vorwürfe gegen ADHS-Behandlungen

Der Schauspieler wurde kürzlich Vater einer kleinen Tochter. Nun sprach Channing Tatum über seine eigene Kindheit und verriet, dass er ADHS hat. Die Medikamente gegen die Krankheit hätten ihn zu einem Zombie gemacht.

Channing Tatum

Channing Tatum

(© Getty Images)

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Channing Tatum und seine Liebste Jenna sind am 31. Mai Eltern der kleinen Everly geworden. Der Schauspieler hat einige grundlegende Erziehungsregeln. Dazu gehört auch, dass er seiner Tochter nie Medikamente verabreichen möchte. Denn er selbst hatte bereits als Kind ADHS ( = Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) und musste starke Medikamente dagegen einnehmen. Auch wenn Everly dieselbe Krankheit haben sollte, will Channing Tatum sie nie unter Drogen setzen.

Channing Tatum spricht über seine Medikamente, die wie Drogen wirkten

"Ich glaube schon, dass es wirklich einige Leute gibt, die Medikamente benötigen. Doch dazu gehöre ich nicht", erklärte der Schauspieler in der Juli-Ausgabe der "Vanity Fair".

"Ich war besser in der Schule als ich auf dem Zeug war, aber es machte mich zu einem Zombie. Ich wurde besessen. Es ist wie jede andere Droge, wie Koks oder Crystal Meth. Je mehr du davon nimmst, desto weniger wirkt es", offenbarte Channing Tatum in dem Interview weiter.

"Ich fühlte mich schrecklich!"

Er wurde zunehmend depressiver von den Medikamenten, die dabei auch noch immer weniger gegen sein ADHS wirkten: "Einige Zeit lief es gut, aber dann ließ die Wirkung nach und meine Schmerzen wurden unerträglich." Weiter erklärte der Schauspieler: "Ich verstand, warum sich einige Kinder umbringen wollten. Ich fühlte mich schrecklich. Das werde ich meinem eigenen Kind niemals antun!"

Channing Tatums Vater soll ihn nur zu seinem eigenen Wohl unter Medikamente gesetzt haben. Denn er wollte seinem Sohn nur die besten Ausbildungsmöglichkeiten bieten. "Mein Vater wollte mich nur fördern. Er wuchs ohne Geld auf und hatte keine Ausbildung", so der 33-Jährige.

Er selbst möchte bei seiner Tochter alles anders machen: "Ich glaube zwar nicht, dass es die perfekten Eltern gibt, aber ich habe viel gelernt und werde alles tun, um meinem Kind ein guter Freund zu sein."


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