Von Stephanie Neuberger 0
TV-Kritik: "Got to Dance"

Castingshow "Got to Dance" überzeugt

Gestern startete auf ProSieben die neue Castingshow "Got to Dance", in der wie der Name nahe legt Tanztalente gesucht und gestern auch gefunden wurden. Der Auftakt der Show konnte zumindest überzeugen.


In Zeiten, in denen die Castingssendungen mit sinkenden Quoten zu kämpfen haben, startet ProSieben/ Sat 1 eine neue Show, in der Talente gesucht werden. Diesmal aber kein Model, kein Sänger oder einfach irgendein Talent, sondern ein Tänzer oder eine Tanzgruppe.

Bei "Got to Dance" geht es um Tanz. Welche Stilrichtung, welches Alter und ob Solo oder in einer Gruppe ist egal. "Allein die Performance zählt!" ist das Motto. Und dies konnte man gestern in der erste Sendung von "Got to Dance" sehen. Geboten wurden dem Zuschauer verschiedene Tanzstile und Kandidaten, die alle einen Traum haben: Tanzen. Die Jury Palina Rojinski, Nikeata Thompson und Howard Donald entschied dann über das Weiterkommen. Und dies ist keinesfalls leicht. Bei den Jurymitgliedern kullerten die Tränen und Palina kämpfte des Öfteren mit einer Gänsehaut, die sie von ganz tollen Auftritten bekam.

Die Sendung hält, was sie verspricht. Kein Kandidat wurde vorgeführt und die Jury brachte keine bösartigen Sprüche, sondern sagte, was sie ehrlich meinte ohne gemein zu sein. Es gab ganz große und ganz kleine Talente. Ein dreijähriger Tänzer, der sich auf dem Kopf drehte und mit dem Po wackelte, eroberte im Sturm die Herzen der Jury und der Zuschauer.

Mit "Got to Dance" hat ProSieben eine erfrischende Castingshow in die Fernsehlandschaft eingeführt. Die Quoten geben den Machern recht, dass das Tanzen nach zahlreichen Gesangswettbewerben eine Plattform braucht. "Got to Dance" holte sich den Tagessieg und über 2 Millionen Zuschauer schalteten ein.


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