Von Mark Read 0
Strenger Vater

Campino will seinem Sohn nicht alles erlauben

Als Gast in der ARD-Show "Beckmann" plauderte Campino, Frontmann der Toten Hosen, auch über Kindererziehung. Der Vater eines neunjährigen Jungen will seinem Sohn durchaus Sachen verbieten, die er selbst in seiner Jugend gemacht hat.


Als waschechter Punk hatte Campino natürlich eine wilde Jugend. Mittlerweile ist der Frontmann der Toten Hosen schon 50 Jahre alt und auch seine Band feierte dieses Jahr ihr 30. Jubiläum. Fast alle Mitglieder der Hosen sind mittlerweile Familienväter. Auch Campino hat einen neunjährigen Sohn.

In der ARD-Show "Beckmann" plauderte der Sänger, der mit bürgerlichem Namen Andreas Frege heißt, auch über Fragen der Erziehung. Er sieht vieles, was er selbst als Jugendlicher gemacht hat, mittlerweile kritisch und würde seinem Sohn nicht alles erlauben, was er selbst gemacht hat. Dabei geht es ihm nicht nur ums Kiffen, das er seinem Sprössling vor der Volljährigkeit niemals erlauben würde, "sondern auch um die Flasche Bier, die einfach in der Jugend nichts zu suchen hat."

"Wir können alle nicht verhindern, dass junge Leute irgendwann damit konfrontiert werden", erzählte der Punkrocker in der ARD-Show. "Und dann müssen sie in dem Moment ihre eigene Entscheidung treffen. Aber wir können sie darauf vorbereiten, und da kann ich ihm meine Erfahrungen mitgeben. Und ich hoffe, dass mein Junge dadurch eine bessere Möglichkeit hat, seine Optionen zu wählen."

Campino ist sich bewusst, dass er in seinem Leben viel Glück gehabt hat, das nicht jeder andere haben würde. "Ich würde versuchen, meinen Sohn nicht zu täuschen oder zu belügen. Andererseits würde ich ihm definitiv Dinge verbieten, die ich gemacht habe."


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