Von Nils Reschke 1
Fußball-Bundesliga

BVB gegen Bayern: Alle Infos zum Spitzenspiel in der Bundesliga

Heute Abend empfängt Borussia Dortmund als Tabellenführer und amtierender Titelträger den deutschen Rekordmeister und Herausforderer FC Bayern München ab 20 Uhr im hoffnungslos ausverkauften Signal-Iduna-Park. Promipool.de macht euch fit für das Spitzenmatch!


Karl-Heinz Rummenigge reicht ein einziges Wort. Der Vorstandschef des FC Bayern München nennt das anstehende Duell einfach nur das „Gigantentreffen“. Viel besser könnte man es auch tatsächlich kaum formulieren, wenn heute Abend Borussia Dortmund als Tabellenführer und als amtierender Titelträger den deutschen Rekordmeister und in diesem Fall Herausforderer FC Bayern München ab 20 Uhr im hoffnungslos ausverkauften Signal-Iduna-Park empfängt. Promipool.de macht euch fit für dieses Spitzenmatch am 30. Spieltag in der Bundesliga.

Was passiert, wenn...

...die Bayern im Ruhrgebiet siegen? Dann wären sie wieder Tabellenführer, denn die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes hat ein um sechs Treffer besseres Torverhältnis.

...das Spitzenspiel unentschieden endet? Dann bleiben die Schwarz-Gelben mit drei Punkten Vorsprung, aber eben auch mit der schlechteren Tordifferenz Spitzenreiter. Ein Ausrutscher, und der Rekordmeister könnte davon profitieren.

…Borussia Dortmund gewinnt? Dann hätte der BVB bereits ein komfortables Polster von sechs Punkten bei nur noch zwölf zu vergebenen Zählern. Dortmunds Nerven müssten schon mächtig versagen, um sich die Schale noch nehmen zu lassen.

...der BVB mit vier Treffern Differenz siegt? Dann sind es nicht nur sechs Punkte Vorsprung, sondern hätte die Mannschaft von Jürgen Klopp sogar die Bayern nach Toren eingeholt und hätte vorläufig sogar im Grunde sieben Zähler Vorsprung.

Was bisher geschah...

Im Hinspiel gewannen die Dortmunder in der Allianz-Arena mit 1:0 durch ein Tor von Mario Götze. Doch Götze wird nicht rechtzeitig fit. Klopp muss auf seinen Mittelfeldspieler in dieser Spitzenpartie verzichten. Insgesamt haben die Bayern damit nun schon die letzten drei Spiele gegen den BVB verloren. Davor gab es allerdings auch drei Siege in Serie für den Rekordmeister – und zwar deutliche: Zwei Mal 3:1, ein Mal sogar 5:1! In bisher 85 Duellen in der Bundesliga behielt Bayern dabei 38 Mal die Oberhand. 21 Mal hieß der Sieger Borussia Dortmund. Die Schwarz-Gelben haben nun schon 21 Mal in Folge nicht mehr verloren. Wenn sie auch heute Abend von den Münchnern nicht bezwungen werden, haben sie den Rekord von Bayer Leverkusen aus der Saison 2009/10 eingestellt.

Was passieren könnte...

Die nächsten zwei Spiele haben es für die Schwarz-Gelben in sich. Zeit zum Luftholen bleibt keine, denn schon am Samstag wartet der FC Schalke 04 zum rassigen Revierderby. Anschließend empfängt der BVB dann auch noch die Mannschaft von Borussia Mönchengladbach. Diese zwei Begegnungen bieten allerlei Gefahren für den Titelverteidiger, sich die Schale doch noch aus den Händen reißen zu lassen. Es folgt ein Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern, dann zum Abschluss ein Heimspiel gegen den SC Freiburg, der sich wohl retten dürfte. Da dürfte dann nichts anbrennen. Etwas leichter haben es die Bayern, denn auf sie wartet eigentlich nur ein Stolperstein. Am 32. Spieltag müssen sie bei Werder Bremen antreten. Die Norddeutschen befinden sich zwar in einem Tief, aber bleiben dennoch unberechenbar. Zuvor und anschließend sollten die Heimspiele gegen Mainz 05 und den VfB Stuttgart wenig Probleme bereiten, wenngleich die Schwaben noch um den Einzug in die Europa League kämpfen. Brenzlig könnte es am letzten Spieltag werden: Da ist der FC Bayern München Gast beim 1. FC Köln, der alles daran setzen wird, die Klasse zu halten.

Was sonst noch geschah...

Michael Rummenigge, der Bruder von Bayern-Boss Karl-Heinz, trug bereits das Trikot für Dortmund und München. Auch Stürmer Jürgen „Kobra“ Wegmann ging für beide Mannschaften auf Torejagd. Und das gilt sogar auch für Bayerns Manager Christian Nerlinger: Der wechselte 1998 zur Borussia, für die er immerhin noch 59 Matches bestritt. Aus dem aktuellen BVB-Kader schaffte es Mats Hummels beim FCB nur zu 39 Minuten.

Das war in der Saison 2006/07. Dortmund lieh den Abwehrrecken aus und verpflichtete ihn dann 2009 für vier Millionen Euro. Im Nachhinein betrachtet war das natürlich ein großer Fehler. Hummels ist mittlerweile sogar Nationalspieler.

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