Von Mark Read 0

Bushido muss 10 500 Euro zahlen


Gestern wurde Bushido zu 10 500 Euro Strafe wegen Beamtenbeleidigung vor einem Berliner Gericht verurteilt. Ursprünglich war die Strafsumme bei 18 000 Euro, aber Bushido ging in Berufung und kann nun knapp 8000 Euro sparen. Vorgeworfen wurden dem Rapper gleich zwei Fälle von Beleidigung.

Im vergangenem Jahr soll er während einer Verkehrskontrolle den Polizisten als "Hampelmann" bezeichnet haben. Der zweite Anklagepunkt war, dass der Musiker zwei Homosexuellen mit sehr heftigen und anzüglichen Worten beschimpft haben soll. Bushido hatte vor Gericht die Möglichkeit, seine Sicht der Dinge darzustellen. Er sagte, dass er mit Freunden essen war, als vor dem Laden eine Homosexuellen Demonstration vorbeikam. Teilnehmer der Demo sollen daraufhin angefangen haben, den Rapper als "schwulenfeindlich" bezeichnet und mit weiteren Beschimpfungen angeschrien zu haben. Dadurch fühlte er sich provoziert, zurückzubrüllen. Er wies aber zurück, diese derben Schimpfwörter der Anklage gesagt zu haben. Später soll er auch noch von den Demonstranten mit Getränkebechern beworfen worden sein. Vor Gericht verteidigte sich Bushido, dass er kein "Schwulenhasser" sei. Der Richter verurteilte ihn wegen Beamtenbeleidigung zu 10 500 Euro und das zweite Verfahren wurde eingestellt.

Bushido ist aufgrund seiner provokativen Texte in der Öffentlichkeit umstritten. Es war auch nicht seine erste Vorladung vor Gericht und vielleicht auch nicht seine letzte. Diesen Gerichtstermin kommentierte der Musiker völlig unbeeindruckt mit den Worten: „Ich hätte mich gefreut, wenn ich heute hätte länger schlafen können.“


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