Von Mark Read 0
"Wer schweigt, stimmt zu"

Bundestagswahl 2013: Diese Promis gehen wählen

Am morgigen Sonntag haben die Deutschen wieder die Wahl. Sie dürfen eine neue Bundesregierung wählen und darüber entscheiden, ob Bundeskanzlerin Merkel in ihre dritte Amtszeit gehen darf. Im Vorfeld der Wahl äußern sich einige Prominente dazu, ob sie selbst von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.

In den letzten Wochen gab es immer wieder Berichte über Menschen, die bei der Bundestagswahl am 22. September absichtlich nicht wählen gehen. Einige verzichten aus Protest gegen die herrschenden Politiker darauf, andere wissen schlicht nicht, wem sie ihre Stimmen geben sollen.

Nicht nur in den TV-Talkshows wurde versucht, den Nichtwählern klarzumachen, warum sie unbedingt zur Urne gehen sollten. Auch viele deutsche Promis können nicht verstehen, wie man auf das Wählen verzichten kann.

Von Niedecken bis Ulmen: Diese Promis gehen wählen

So sagte etwa Sängerin Ivy Quainoo ("The Voice of Germany") im Promipool-Interview kürzlich: "Ja, ich gehe wählen. Das finde ich sehr wichtig. Klar, die Leute nörgeln hinterher gerne rum, wenn nicht die Partei gewinnt, die sie gewählt haben. Aber man muss sich ja irgendwo einbringen, soweit man eben kann."

Für BAP-Sänger Wolfgang Niedecken ist es gar "unverschämt, nicht zur Wahl zu gehen". In einem dpa-Interview führt er aus: "In vielen Ländern würden Menschen ihr Leben dafür geben, an einer freien Wahl teilnehmen zu dürfen."

Ähnlich sieht das Sängerin Jeanette Biedermann, für die es ebenfalls eine Selbstverständlichkeit ist, am Urnengang teilzunehmen: "Jeder, der nicht wählen geht, darf nicht meckern. Und ich meckere gerne, also gehe ich wählen."

Auch Schauspieler Christian Ulmen hat einen ganz einfachen Grund dafür, warum er von seinem Wahlrecht gebrauch macht: "Wer schweigt, stimmt zu."

Es gibt aber auch Promis, die sich bewusst zum Schweigen entschließen. So hat etwa Rocco Stark durchblicken lassen, dass er nicht wählen gehen wird. Auch Ex-Fußballprofi und Moderator Thomas Helmer verzichtet auf seine demokratische Teilhabe. Ihm sind die Spitzenpolitiker zu austauschbar.


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