Von Nils Reschke 0
Hurrikan Sandy

Bruce Springsteen, Billy Joel und Co. spielen für den guten Zweck

Wenn Hilfe benötigt wird, sind Musiker meist die ersten, die zur Stelle sind. So war es auch in New York, wo zahlreiche Musikgrößen sich versammelt hatten, um für die Opfer von Hurrikan Sandy zu sammeln.


Wenn Naturgewalten den Menschen ihre Kraft spüren lassen und Verheerendes anrichten, dann ist die Not vor allem in den ärmeren Regionen dieser Welt groß. Im Oktober war es der Hurrikan Sandy, der eine Spur der Verwüstung hinterließ. Grund genug für eine Reihe von Weltstars, unmittelbar vor Weihnachten mit einem Benefizkonzert Geld für den guten Zweck und die Opfer von Sandy einzuspielen. Weltweit verfolgten Hunderte Millionen Menschen das Konzert in New York, bei dem die Stars auf ihre Gagen verzichteten. Rund 24 Millionen Euro wurden so in die Kassen gespült, die sicherlich helfen werden, den Sandy-Opfern entsprechend unter die Arme zu greifen.

Das Konzert geizte derweil nicht mit Stars. Ein heimlicher Höhepunkt war dabei ganz sicher – wie Promipool.de bereits berichtete – der Auftritt von Paul McCartney gemeinsam mit den ehemaligen Stars von Nirvana: Dave Grohl und Kris Novoselic sowie Pat Smear. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Gig vom „Boss“ Bruce Springsteen. Ihm folgten berühmte Kollegen wie Jon Bon Jovi oder Eric Clapton, Mister Slowhand. Auftritte gab es außerdem auch von Alicia Keys, The Who oder dem „Pianoman“ Billy Joel. Diejenigen, die nicht so gut singen konnten, riefen die Zuschauer live vor Ort und an den Fernsehschirmen zu Spenden auf. Mit dabei: Leonardo DiCaprio, Susan Sarandon und auch Whoopi Goldberg.

Also durfte der Organisator der Veranstaltung, John Sykes, zufrieden auf die Benefizveranstaltung zurückblicken: „Musiker sind meist die Ersten weltweit, die versuchen, den Opfern von solchen Katastrophen finanziell zu helfen.“ Sie seien es, die sagen: „Okay, ich verdiene ein oder zwei Millionen Dollar in einer Nacht, ich werde meine Zeit opfern, um diesen Menschen zu helfen.“ Und da könne man eben nicht genug „Danke“ sagen. In den Vereinigten Staaten wurde das Konzert von sage und schreibe 34 Fernsehsendern übertragen.


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