Von Mark Read 0

Britney Spears auf dem Twitter-Thron


Wenn Britney Spears schon keine Plätze mehr in den Charts ergattern kann, ist die einstige Pop-Prinzessin wenigstens zur Königin des Kurznachrichtendienstes Twitter aufgestiegen und überholt damit selbst den bisherigen Rekordhalter und Hollywood-Schauspieler Ashton Kutcher.

Beeindruckende 4,96 Millionen Nutzer der Microblogging-Plattform Twitter folgen der blonden Sängerin bereits auf Schritt und Tritt. Da kann selbst der Mädchenschwarm und Ehemann von Demi Moore, Asthon Kutcher, nicht mehr mithalten, der seit einer abgeschlossenen Wette mit dem Fernsehsender CNN im Jahr 2009 in Kürze über eine Millionen Follower und bis zuletzt den Twitter-Thron für sich beanspruchen konnte.

Selbst die Bikini-Fotos seiner schönen Gemahlin Demi Moore, die ebenfalls 2,7 Millionen Mitleser verzeichnet, können den Kurznachrichten der 28-jährigen Sängerin nun nicht mehr den Rang ablaufen. Mit mehr als 10.000 Fans weniger muss sich Kutcher fortan mit Platz zwei begnügen.

Da die Erfolge im Leben von Britney Spears schon länger auf sich warten lassen und sie weniger mit ihrer musikalischen Leistung als mit ihrer Abwesenheit im Prozess um das Sorgerecht ihrer Kinder glänzt, ist die Wahl der Twitter-Königin natürlich dennoch ein einschneidendes Erlebnis in der stagnierenden Karriere einer einstigen Queen of Pop.

„WOW!!!! Nummer Eins bei Twitter. Danke.“, bedankte sich Spears über ihren Twitter-Account bei ihren Fans. Vollkommen glückstrunken über die Wahl zur Königin der 140 Zeichen, durften die zahlreichen Follower Britney anschließend sogar Fragen über ihre Kinder, ihre Lieblingsstädte und favorisierten Songs stellen.

Nun fragt man sich allerdings, was an Britneys Kurznachrichten derart interessant sein soll, schließlich ist sie schon seit Längerem arbeitslos. Womöglich sind es die zahlreichen Shoppingtouren, der Sorgerechtsprozess, erschreckend ehrliche Fotoaufnahmen, Nippelverbote und der Plan, sich nach ihrem Ableben in einer Gefriertruhe für die Ewigkeit zu erhalten, die unsere voyeuristischen Gemüter zum Folgen animieren.


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