Von Nils Reschke 0
Brit Awards 2012

Brit Awards: Kylie Minogue überreicht Preis an Shootingstar Adele

Die Band Coldplay, Newcomer Ed Sheeran und – wie könnte es anders sein – Adele zählten zu den strahlenden Siegern, die gestern Abend in der O2-Arena in der englischen Haupstadt mit den begehrten Brit Awards ausgezeichnet wurden.


Der Siegeszug von Adele hält an. Erst räumte die britische Sängerin bei den Grammys in Los Angeles in der vergangenen Woche mit sechs Auszeichnungen groß ab. Jetzt folgte ihr nächster große Coup in ihrem Heimatland: Denn auch bei den Brit Awards in der O2-Arena in London zählte Adele zu den strahlenden Gewinnerinnen bei der Preisverleihung. In der Kategorie „Beste britische Sängerin“ verwies die 23-Jährige, die mit ihrem Album „21“ große Erfolge feierte, ihre Konkurrentinnen wie Florence an the Machine, Kate Bush oder Jessie J durch. Da war es Ehrensache, dass sie dem Publikum in der O2-Arena mit ihrem größten Hit sogleich ein Ständchen gab: „Rolling In The Deep“.

Eine faustdicke Überraschung hielten die Veranstalter aber für Adele mit der Person bereit, die ihr den Brit Award verlieh: Keine Geringere als Kylie Minogue kam dafür auf die Bühne. „Danke, dass ihr mich die Künstlerin sein lasst, die ich immer sein wollte“, gab Adele dann die Bühne für weitere Auszeichnungen frei. Unter anderem für Ed Sheeran, der in der Kategorie „Bester britischer Sänger“ geehrt wurde. Die Jungs von Coldplay heimsten die begehrte Trophäe in der Kategorie „Beste britische Band“ ein, nachdem sie das Spektakel in der O2-Arena bereits eröffnet hatten. Mit ihrem Song „What Makes You Beautiful“ wurde schließlich noch One Direction für den Brit Award in der Kategorie „Beste britische Single“ ausgezeichnet.

In den internationalen Kategorien ließen sich Bruno Mars und Rihanna nicht aufhalten und gewannen ebenfalls den bedeutendsten Musikpreis auf der Insel. Für das Lebenswerk wurde die Brit-Pop-Band von Blur geehrt. Die Brit Awards werden bereits seit 1982 jährlich verliehen, nachdem es zunächst 1977 die Premiere gegeben hatte. Zu den ersten Preisträgern zählten unter anderem Simon & Garfunkel für ihr Album „Bridge Over Troubled Water“ oder Queen mit „Bohemian Rhapsody“ sowie Procol Harum mit „A Whiter Shade Of Pale“, die für die besten Songs ausgezeichnet wurden.


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