Von Peter Poolanski 0
Der Poolservice

Brigitte Nielsen und Mariah Carey: Tiefer sinken für Dummies!

Puh, das war ja wieder eine Woche, oder? Es war viel los in der Promiwelt, viel Gutes wurde getan, noch mehr Unheil angerichtet. Wie gut, dass uns soeben die frisch gedruckten Zeilen unseres Society-Experten Peter Poolanski reinflattern, der wie jeden Freitag die Tops und Flops der vergangenen Woche zusammenfasst.


Top:

Adele: Man kann einfach nicht genug Lobeshymnen auf diese Frau singen. Noch nie habe ich jemandem seinen Mega-Erfolg so gegönnt wie Adele. Sie ist das lebende Beispiel dafür, dass der Musikzirkus nicht nur aus gecasteten Hupfdohlen besteht, die natürlich rein zufällig alle total schlank und hübsch sind. Adele hat nicht nur eine großartige Stimme, sie schreibt auch ihre eigenen Songs, einen großartigen Musikgeschmack und sieht aus wie ein ganz normaler Mensch. Und normale Menschen können eben auch einmal übergewichtig sein. Adele ist genau deswegen wahnsinnig hübsch, weil sie eben dem immer gleichen Schönheitsideal nicht entspricht. Statt dessen ist sie, wie sie ist, und die Leute lieben sie dafür. Und natürlich für ihre Hits wie "Rolling in the Deep" und "Someone Like You". Ihr Album "21" ist eines der erfolgreichsten des neuen Jahrtausends, und seit dieser Woche auch ganz offiziell das meist heruntergeladene Album aller Zeiten in Deutschland. Wir gratulieren der Powerfrau und wünschen ihr, dass sie nach ihrer Stimm-OP bald wieder neue, großartige Songs schreiben und singen kann.

Prinz William: Hand hoch! Wer könnte mal eben einen Rettungshubschrauber auf offene See fliegen und schiffbrüchige Matrosen aufnehmen? Na, wo sind die Möchtegern-Lebensretter? Dachte ich mir doch, dass sich keiner meldet. Für Prinz William ist diese Aufgabe aber kein Problem. Englands Quasi-Thronfolger wurde am letzten Wochenende mal so ganz nebenbei zum Lebensretter für die Besatzung eines gekenterten russischen Frachters. So was will das Volk sehen: mutige Taten statt Skandale. Well done, your royal highness!

Flop:

Brigitte Nielsen: OK, eine schwierige Aufgabe: Wenn man schon im Big-Brother-Container war, für das italienische TV durch den Urwald tigerte und dort vor laufender Kamera den Ehemann abservierte, wenn man sich live im TV die Brüste verkleinern ließ und auch sonst schon reichlich abgehalftert ist – was für eine Steigerung ist dann noch möglich? Richtig, man geht für RTL in die Niederungen des Trash-TV und nimmt an "Ich bin ein Star – holt mich hier raus" teil. Brigitte Nielsen schafft es tatsächlich, ihre eigenen "Leistungen" der letzten Jahre noch zu toppen. Wie tief sie noch vorhat zu sinken, werden wir ab Januar auf RTL sehen.

Mariah Carey: Sie ist ja schon länger nicht mehr der strahlende Popstar, der sie einst war. Aber trotzdem macht mir der Abstieg von Mariah Carey ziemlich zu schaffen. Als ob es nicht schon genügen würde, dass sie seit etwa zehn Jahren nun noch seichten Dudel-Pop veröffentlicht, ließ sie sich nun auch noch dazu hinreißen, mit Milchgesicht Justin Bieber ein Duett aufzunehmen. Setzen wir noch einen drauf: Als ob es nicht schon genügen würde, dass die beiden den beschwingten Klassiker "All I Want For Christmas Is You" in einer Kirmes-Pop-Version einstampfen, tanzt Carey im zugehörigen Video in einem Fummel durch die Gegend, der wirklich nur noch zum Fremdschämen ist. Als 41-jährige Frau und frischgebackene Mutter von Zwillingen muss man nicht mehr zwanghaft die verruchte Göre raushängen lassen, vor allem nicht, wenn das Ergebnis aussieht wie ein Soft-Porno auf dem Weihnachtsmarkt. Viel Spaß beim weiteren Sägen am eigenen Denkmal.


Teilen:
Geh auf die Seite von: