Von Stephanie Neuberger 1
Die Kinos sind voll

"Breaking Dawn 2": Eine Erfolgsgeschichte

Seit dem 22. November läuft "Breaking Dawn 2" offiziell in den deutschen Kinos und die sind gut gefüllt. Über eine Millionen Zuschauer haben den Film bereits gesehen und ein Ende des Zuschauerstroms ist derzeit nicht in Sicht. Aber warum ist der "Twilight" Teil so erfolgreich. Weil er der letzte ist?


„Breaking Dawn 2“ ist der letzte Film der Vampirsaga „Twilight“. Zum letzten Mal sind Kristen Stewart als Bella Swan und Robert Pattinson als Edward Cullen auf der Leinwand zu sehen. Ein Umstand, der die Leute offenbar in die Kinos lockt. Am Startwochenende sahen alleine in Deutschland 1,26 Millionen Menschen den Film. Auch in Amerika ließ „Breaking Dawn“ die Kinokassen klingeln. Über das vergangene Thanksgiving-Wochenende spielte der Vampirfilm 64 Millionen Dollar in den USA ein! Bisher war nur ein Teil der Saga stärker. „New Moon“ zog 2009 noch mehr Zuschauer an. Aber ich bin mir sicher, dass „Breaking Dawn“ noch lange nicht am Ende ist. Wer den letzten Teil noch nicht gesehen hat und vorhat, dies in den nächsten Tagen zu tun, dem empfehle ich, die Karten vorher zu reservieren. Denn in vielen Kinos sind die Vorstellungen immer noch gut besucht und die besten Plätze schon lange reserviert. Wer also nicht in der ersten Reihe sitzen möchte, der sollte sich vorher erkundigen, ob eine Platzreservierung sinnvoll ist.

Warum der letzte Teil so erfolgreich in den Kinos ist, bleibt natürlich reine Spekulation. Ich kann mir vorstellen, dass Fans sich das Ende auf der großen Leinwand ansehen möchten. Während vielleicht Teil drei und vier von vielen „nur“ auf DVD gesehen wurde, soll es für den „Twilight“ Abschied noch einmal das Kino sein.

Vielleicht und ich weiß, dass ich mir damit keine Freunde mache, liegt es aber auch an der unfreiwilligen PR, die „Breaking Dawn“ dank der Affäre von Kristen Stewart bekommen hat. So gemein es klingen mag: Der Seitensprung der Schauspielerin und das daraus resultierende Beziehungschaos von Robert Pattinson und Kristen Stewart, die sich mittlerweile wieder vertragen haben, brachte dem Film früher als geplant Aufmerksamkeit. Bereits im Sommer stellte sich die Frage wie sich die beiden bei der Premiere im November verhalten werden. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass dieser Umstand zu Neugier und zu Interesse bei den Fans führte. Klar, sieht man im Film nichts vom Skandal. Immerhin spielten Kristen und Robert das Liebespaar Bella und Edward, als sie noch selbst verliebt waren.

Warum „Breaking Dawn“ erfolgreicher ist, als beinahe alle anderen Teile, wird sich wohl nie ganz klären. Es ist wohl eine Mischung aus ungeplanter PR und dem großen "Twilight" Ende. Es bleibt aber doch ein schöner Abschluss für eine Filmserie, die uns jahrelang unterhalten hat und mit Kristen Stewart und Robert Pattinson ein reales Paar lieferte. Damit dürften Fans und die Schauspieler wohl glücklich sein.


Teilen:
Geh auf die Seite von: