Von Nils Reschke 0
Harte Worte

BossHoss-Sänger Alec Völkel kritisiert DSDS und Bohlen: „Zum Kotzen!“

Immer öfter melden sich Konkurrenten, Ex-Mitglieder der DSDS-Jury oder in Foren und den Sozialen Netzwerken auch die Zuschauer selber zum Thema „Deutschland sucht den Superstar“. Der Mutter aller Castingshows weht ein kräftiger Wind entgegen.


Dieter Bohlen ist ein norddeutscher Junge. Geboren im niedersächsischen Berne sucht der Pop-Titan mittlerweile in der Nähe von Hamburg seine Ruhe. Eine „steife Brise“ dürfte Bohlen also gewohnt sein. Und die weht dem Chef-Juror von „Deutschland sucht den Superstar“ immer kräftiger ins Gesicht. Die Kritik wird lauter. Erst jüngst wehrte sich Bohlen, sprach vom Neid der Konkurrenten, weil DSDS nun einmal die erfolgreichste Castingshow im deutschen Fernsehen sei. Aber alleine mit der Quote lässt sich nun einmal nicht argumentieren.

Zu Wort meldete sich deswegen jetzt auch einer dieser Konkurrenten: Alec Völkel ist Sänger bei „The BossHoss“, sitzt gleichzeitig aber auch bei „The Voice of Germany“ in der Jury. Die Show warb stets mit einem fairen Umgang mit den Kandidaten. DSDS im Allgemeinen, Bohlen im Speziellen schenkt er keine Beachtung. „Ich kann nur hoffen, dass die Leute seine dummen Sprüche leid sind“, meint Völkel. Er finde es darüber hinaus „zum Kotzen“, dass sich DSDS jetzt nach den Teenagern auch noch die Kinder in einer eigens dafür angelegten Show vorknöpfen wolle. Deutliche Worte vom Frontmann von „The BossHoss“ in einem Interview mit dem Magazin „in“.

Dieter Bohlens beste Sprüche

Ihm zur Seite stehen allerdings auch einige Mitstreiter. Andreas Läsker, bekannt unter dem Spitznamen „Bär“, saß selbst schon einmal an der Seite von Dieter Bohlen in der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“ und bestätigt: Dem Sender RTL ginge es einzig und alleine ums Geld, also den Werbeminuten in den Unterbrechungen. Es geht scheinbar ein Ruck durchs Land. Viele Zuschauer wollen sich die möglicherweise inszenierten Storys rund um die Kandidaten und das ewige „Niedermachen“ nicht mehr gefallen lassen. Sie schalten ab, oder zumindest um. An Castingshows mangelt es ja nun wahrlich nicht.


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