Von Nils Reschke 0
Fußball-Bundesliga

Borussia Dortmund: Nach dem Bayern-Trubel kommt das Revierderby

Dem Erzrivalen ein Bein stellen? Da sage kein Schalker Nein, meint Joel Matip. Und was sagen die Trainer aus Dortmund und Bayern nach dem Spitzenspiel? Promipool.de hat sich nach dem Schlusspfiff umgehört.


Einen ersten Blick in sein Seelenleben verriet Jürgen Klopp direkt nach dem Schlusspfiff. Der Dortmunder Trainer klopfte sich in dieser Szene mehrfach auf die Brustgegend, wo das Herz angesiedelt ist. Die Aufklärung dazu lieferte der Coach der Schwarz-Gelben kurz darauf: „Wir sind doch alle hier ein wenig verliebt in diesen Verein“, strahlte „Kloppo“ bis über beide Ohren. Es sei Nervenkitzel am Anschlag gewesen, dieses Spitzenspiel am 30. Spieltag in der Bundesliga. „Ich bin sehr glücklich und finde auch, der Sieg war hochverdient.“ Aber es blieben auch nur noch drei Tage Zeit, sich auf das „nächste Brett“ einzustellen: „Bei unseren Freunden aus Gelsenkirchen.“

Weniger froh schaute nach dem Abpfiff naturgemäß Jupp Heynckes drein. Der Coach des FC Bayern konnte natürlich mit dem Auftritt seiner Elf im ersten Durchgang überhaupt nicht zufrieden sein. Nach der Pause sah Heynckes dann aber seine Mannschaft im Vorteil: „Das Blatt hat sich gewendet. Wir haben das Kommando übernommen“, analysierte der Trainer später. Dass Arjen Robben so kurz vor dem Ende die große Chance verpasst hatte, vom Elfmeterpunkt aus das 1:1 zu markieren, wollte er dem Niederländer nicht ankreiden: „Wir dürfen jetzt nicht anfangen, einem Spieler die Schuld zuzuweisen.“ So etwas passiere eben im Fußball, meinte Jupp Heynckes wohlwissend, dass er Robben noch braucht, um voll da zu sein, sollte der BVB doch noch patzen.

Und was sagt eigentlich der kommende Gegner der Dortmunder? Heynckes jedenfalls wird mit Wohlwollen die Stimmen aus Gelsenkirchen zum Sieg der Schwarz-Gelben im Spitzenspiel vernehmen. Denn die Königsblauen aus Schalke sind voll auf Angriff eingestellt. „Vor allem geht’s für uns um wichtige Punkte“, stellt Verteidiger Joel Matip von S04 klar, um dann aber doch noch schnell zu ergänzen: „Aber wenn man Dortmund ein bisschen ärgern kann, sagt kein Schalker Nein.“ Und die Bayern würden das gerne so unterschreiben.

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