Von Nils Reschke 0
Ehemalige First Lady

Blutgerinnsel! Große Sorgen um US-Außenministerin Hillary Clinton

Zum zweiten Mal nun schon haben Ärzte bei Hillary Clinton ein Blutgerinnsel festgestellt. Die ehemalige First Lady liegt derzeit zur Beobachtung in einem New Yorker Krankenhaus.


Im Weißen Haus streiten sie in den Vereinigten Staaten von Amerika zur Stunde noch immer über den Haushaltsplan. Demokraten und Republikaner können oder wollen sich nicht einigen. Doch mitten in diesen Zwist platzt eine erschreckende Nachricht herein: Denn Außenministerin Hillary Clinton, Gattin des Ex-Präsidenten Bill Clinton, musste ins Krankenhaus gebracht werden. Ihr Mann war von 1993 bis 2001 der 41. Präsident der USA. Bei seiner Frau Hillary war ein Blutgerinnsel festgestellt worden. Das teilte jetzt ihr enger Mitarbeiter Philipe Reines mit.

Die Thrombose sei Folge eines Sturzes gewesen. Hillary Clinton hatte sich Anfang Dezember einen Magenvirus eingefangen und war daraufhin sogar in Ohnmacht gefallen. Bei dem Sturz erlitt die ehemalige First Lady auch eine Gehirnerschütterung. Bei einer weiteren Nachuntersuchung entdeckten die Ärzte dann dieses Blutgerinnsel, mit dem nicht zu spaßen sei. Die 65-Jährige werde nun in einem New Yorker Krankenhaus behandelt und stehe in den kommenden 48 Stunden unter der Beobachtung der Ärzte. Wie es Hillary Clinton aktuell gehe, darüber gab Mitarbeiter Reines indes keinerlei Auskünfte.

Im Dezember hatte Hillary Clinton bereits auf Rat der Ärzte eine Reihe von Auslandsreisen abgesagt. Anfang des neuen Jahres will die Außenministerin zwar ohnehin aus ihrem Amt scheiden, aber war schon seit Anfang Oktober nicht mehr im Büro erschienen, seitdem sie von ihrer letzten Auslandsreise am 7. Dezember heimgekehrt war. Die offizielle Begründung laute bislang nur immer, dass Hillary Clinton ihre Aufgaben vom heimischen Schreibtisch aus erledigen wolle. Für die ehemalige First Lady ist es nicht die erste Thrombose: 1998 hatte man ein Blutgerinnsel im Bein bei ihr festgestellt. „Es war erschreckend, weil du es sofort behandeln musst“, sagte Clinton damals. „Du willst ja nicht riskieren, dass es sich löst und sich in dein Gehirn, dein Herz oder deine Lungen bewegt.“


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