Von Nils Reschke 0
Flugangst beim Drummer

Blink-182 müssen Tour durch Australien ohne Travis Barker bestreiten

Ein Flugzeugabsturz im September 2008, bei dem zwei gute Freunde ums Leben kamen, hat Spuren hinterlassen. Seitdem hat Travis Barker, Drummer der Punkband blink-182 keinen Flieger mehr betreten.


Mit „All The Small Things“ aus ihrem Erfolgsalbum „Enema of the State“ feierten die Punkrocker von blink-182 einst ihren internationalen Durchbruch. In Deutschland schoss die Single bis auf Platz elf der Charts. Keinesfalls eine kleine Sache ist für den Drummer der Band, Travis Barker, allerdings das Touren durch fremde Länder. Denn in der Regel geschieht das natürlich per Flugzeug. Dumm nur: Travis Barker hat chronische Flugangst, weswegen er jetzt auch nicht die Tour seiner Band durch Down Under begleitet. Blink-182 weilen für mehrere Gigs in Australien – allerdings ohne ihren Schlagzeuger.

Der entschuldigte sich jetzt via Facebook, dass er die Tour absagen musste. Am 20. Februar treten blink-182 in der Allphones Arena in Sydney auf. Danach folgen noch Shows unter anderem in Melnbourne und Adelaide sowie auf dem sowie auf dem Soundwave Festival. Allesamt ohne Travis Barker. „Ich bin noch immer nicht über die schrecklichen Ereignisse hinweg, die sich ereigneten, als ich das letzte Mal geflogen bin“, schrieb der 37-järhige Musiker auf seiner Facebook-Seite. Was sich im ersten Moment noch ein wenig lustig anhört, hat durchaus einen ernsten Hintergrund, den sicherlich alle Fans von blink-182 verstehen werden.

Vor fünfeinhalb Jahren im September 2008 verunglückte die Maschine, in der sich auch Travis Barker befand, im US-Bundesstaat South Carolina. Barker wurde schwer verletzt, zwei seiner guten Freunde ließen bei diesem Flugzeugabsturz ihr Leben. Seitdem steigt der Schlagzeuger in keinen Flieger mehr, hat die Hoffnung darauf, dass ihm das eines Tages vielleicht doch noch gelingen wird, noch nicht aufgegeben. „Ich hoffe, dass ich eines Tages nach Australien kommen kann. Vielleicht mit einem Schiff, wenn es sein muss. Leider gab es diesmal kein Schiff, das zum Terminplan passt“, schreibt Barker weiter. Drücken wir ihm also die Daumen, dass er seine Phobie eines Tages in den Griff bekommt.


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