Von Lena Gulder 0
Schrei nach Gerechtigkeit

Beyoncé und Jay-Z: Sie fordern mehr Gerechtigkeit im Fall Trayvon Martin

Die USA sind derzeit in Aufruhr. Nach langer Zeit des Friedens ist erneut eine Rassismus-Debatte entbrannt. Seit der Todesschütze des dunkelhäutigen Trayvon Martin frei gesprochen wurde, gehen zahlreiche Menschen auf die Straße. Darunter auch Beyoncé und Jay-Z. Sie fordern eine gerechte Bestrafung für den Verantwortlichen von Trayvons Tod.

Beyoncé und Jay-Z

Beyoncé und Jay-Z

(© Getty Images)

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In den USA herrscht derzeit Aufruhr. Es ist eine neue Rassismus-Debatte entflammt, die zahlreiche Menschen auf die Straßen treibt. Auslöser ist das Gerichtsurteil im Falle Trayvon Martin. Der damals 17-Jährige wurde vor über einem Jahr auf offener Straße erschossen. Der Todesschütze war George Zimmermann, der als Mitglied einer freiwillig gegründeten Bürgerwehr Wache hielt.

Zwischen den beiden Männern muss es zu einer Rangelei oder ähnlichem gekommen sein und der Mann der Bürgerwehr erschoß den dunkelhäutigen Trayvon Martin. Als es nun zum Prozess kam, konnte dem Todesschützen keine vorsätzliche Tat nachgewiesen werden. Schließlich ist George Zimmermann nun ein freier Mann, was viele Bürger empört, da man Rassismus als Motiv vermutet.

Auch Jay-Z (43) und Beyoncé Knowles (31) drücken ihren Unmut über das Urteil aus und zeigen sich solidarisch. Gemeinsam mit anderen Bürgern demonstrierten sie in New York und forderten ein neues Urteil für den Todesschützen. Ihre besondere Unterstützung galt der Mutter des Getöteten. Mit dieser Aktion folgen sie Präsident Barack Obama, der sich ebenfalls betroffen über den Prozess zeigte.

Es ist schön zu sehen, wenn Stars nicht nur in ihrer eigenen Welt leben, sondern sich für die Belange der Bürger einsetzen.


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