Von Daniel Schulz 0
100 Millionen, bitte

Beyoncé Knowles: Millionenklage wegen Vertragsbruch

Der Anwalt der US-amerikanischen Sängerin Beyoncé Knowles bekommt nun einiges zu tun. Beyoncé wurde nämlich nun von dem Videospiel-Entwickler Gate Five zur Zahlung von 100 Millionen US-Dollar verklagt.


Als Ursache für die Schadenersatzklage gibt die Entwicklerschmiede einen Vertragsbruch der Sängerin an, der einen wirtschaftlichen Schaden von über 100 Millionen US-Dollar zur Folge hatte. Konkret ging es um einen abgeschlossenen Deal der beiden Parteien, bei dem ein Tanz-Spiel produziert werden sollte. Beyoncé Knowles hatte die Aufgabe, aktiv an der Entwicklung mitzuarbeiten und womöglich auch als Werbegesicht zur Verfügung zu stehen. Diesen Deal erfüllte die Sängerin jedoch nicht und ging anderen Projekten nach. Somit hat der betroffene Richter die Klage bestätigt und wird nun Untersuchungen in diesem Fall einleiten.

100 Millionen US-Dollar sind selbst für die erfolgreiche Sängerin und Schauspielerin keine Peanuts. Diese hohe Summe fordert Gate Five allerdings mit der Begründung, dass man einen prognostizierten Umsatzverlust von 100 Millionen US-Dollar haben würde. Des Weiteren ist von sieben Millionen US-Dollar die Rede, die man für die Produktion des Videospiels eingeplant hatte.

Besonders für das Entwicklerstudio hatte dieser Deal mit der Sängerin negative Folgen. So sah sich die Geschäftsleitung dazu gezwungen, 70 Angestellte entlassen zu müssen, da die wirtschaftlichen Mittel fehlten, um diese bezahlen zu können.

Der Anwalt von Beyoncé Knowles meldete sich bereits in diesem Fall zu Wort und gab an, dass seine Mandantin keinerlei Schuld trifft. Ganz im Gegenteil: Gate Five soll nicht genug Geld zur Realisierung des Projektes bereitgehalten haben. Aufgrund dessen scheiterte die Entwicklung des Spiels, meinte der Jurist.

Welche der beiden Parteien nun Recht hat, ist noch ungeklärt.


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