Von Sabine Podeszwa 0
Musikkolumne

Beyoncé Knowles : Ärger mit Mitch Winehouse

Als Beyoncé Knowles und Andre 3000 sich musikalisch zusammentaten und unter der Regie von Jay-Z den Amy Winehouse-Klassiker „Back to Black“ als Soundtrack für „The Great Gatsby“ coverten, hatten sie sich die Reaktionen sicherlich anders vorgestellt.


"Back to Black" ist noch nicht einmal veröffentlicht, lediglich kleine Teile gibt es vorab im Internet zu hören, doch diese werden bereits im Netz verbal zerrissen. Ganz vorne dabei ist Mitch Winehouse, der als Amy Winehouses Vater ihren Nachlass verwaltet und sich um ihre musikalischen Belange post mortem kümmert.

„Ich finde nicht, dass sie mit dem Song herausragt“ sagte er kürzlich ganz diplomatisch zur Daily Mail. „Um meine Erlaubnis, ob sie den Song aufnehmen dürfen, wurde auch nicht gebeten“ führt er fort. Doch Mitch Winehouse weiß, wie man aus der Nummer seinen Nutzen ziehen kann. „Sie müssen Tantiemen zahlen, was sie jetzt auch machen. Ich darf nicht verraten wie viel, aber es ist viel Geld.“

Wo geht das Geld hin?

Mitch Winehouse gründete nach Amys Tod die „Amy Winehouse Foundation“, die sich um junge Menschen mit Suchtproblemen kümmert. Die dürfte jetzt Nutznießer der Tantiemen von Beyoncés Cover sein. 2011 veröffentlichte Amys Vater zudem das Album „Lioness: Hidden Treasures“ mit unveröffentlichten Songs seiner verstorbenen Tochter. Momentan ist ein zweites Album in Planung. Die Erlöse der beiden Alben gehen ebenfalls der Amy Winehouse Foundation zu.

Somit hat Beyoncé mit ihrem ungenehmigten Cover von „Back to Black“ letztendlich etwas Gutes getan. Doch das ändert nichts an der Tatsache, dass der Song sehr ungewöhnlich ist und viele Amy Winehouse-Fans ihn als „unwürdig“ bezeichnen.


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