Von Jasmin Freiberg 0
Sie beschreibt ihren Leidensweg

Bewegendes Geständnis: Jessica Kastrop spricht über ihre Magersucht

Jessica Kastrop (39) ist seit 2004 als Fußballreporterin im deutschen Fernsehen zu sehen. Unfreiwillig bekannt wurde sie 2010, als ihr der Fußballer Khalid Boulahrouz einen Ball an den Hinterkopf schoss. Diese Szene wurde millionenfach im Internet angeschaut und der Name Kastrop war in aller Munde. Nun brachte die Moderatorin ihr Buch "Blond kickt gut" heraus und berichtete dort erstmalig von einem weniger lustigen Thema: Ihrer Magersucht.

Jessica Kastrop sieht fit aus

Jessica Kastrop sieht fit aus

(© Getty Images)
Jessica Kastrop war magersüchtig

Sie wirkt endlich glücklich...

(© Getty Images)

Wenn man Jessica Kastrop sieht, betrachtet man eine sportliche und schöne Frau. Doch wo man Selbstbewusstsein vermutet, ist nicht immer welches. Kastrop musste sich zwölf Jahre lang mit der leider weitverbreiteten Magersucht herumschlagen, wie die "Bild"-Zeitung berichtete. "Bei meiner besten Freundin aß ich die Abschmink-Wattebällchen der Mutter, weil ich das von Models gelesen hatte, die damit ihren Hunger bekämpften."

Alles begann mit einer harmlosen Diät

Angefangen hatte ihre Krankheit zunächst mit einer kleinen Diät. Im Alter von 15 Jahren passte sie nicht mehr in ihre Radlerhosen. Mit einer Einstiegsdiät wollte sie etwas abspecken. In ihrem Buch beschreibt die 39-jährige, wie schnell sie in die Magersucht reingeschlittert ist und dass sie nach sechs Monaten nur noch 40 Kilo wog. Sie kam in eine Jugendklinik.

Sie lernte wieder, mit ihrem Körper umzugehen

Zum Glück konnte die Moderatorin in ihrer Therapie wieder lernen, mit ihrem Körper umzugehen. Sie nahm wieder zu. "Die Essstörung sollte mich insgesamt zwölf Jahre begleiten. Und auch heute noch fühle ich mich oft zu dick, ein Schicksal, das ich sicherlich mit vielen Frauen teile", gestand sie.

Magersucht ist viel zu weit verbreitet

Wir ziehen unseren Hut vor so viel Ehrlichkeit. Magersucht ist ein leider sehr präsentes Thema, das noch immer unterschätzt und durch das aktuelle Schönheitsideal verstärkt wird. Auch wenn es Kampagnen gegen diese Krankheit gibt, fehlt gerade der Modebranche die Ernsthaftigkeit, dagegen vorzugehen. Hoffen wir, dass sich das irgendwann wieder normalisieren wird.

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