Von Lisa Winder 0
Gianfranco Rosi gewinnt

Berlinale 2016: Der „Goldene Bär" geht an bewegendes Flüchtlindsdrama

Gianfranco Rosi und Meryl Streep

Gianfranco Rosi gewann den „Goldenen Bären" für sein Flüchtlingsdrama

(© Seeliger / imago)

Am Samstagabend ging in der Hauptstadt die 66. Berlinale zu Ende. Über den „Goldenen Bären" durfte sich der italienische Filmemacher Gianfranco Rosi freuen.

Berlinale-Jury-Präsidentin Meryl Streep (66) hatte die große Ehre am Samstagabend bei der Abschlussgala den „Goldenen Bären" zu übergeben. Die Jury entschied sich für das tragische und sehr bewegende Flüchtlingsdrama „Fuocoammare". Regie führte bei der Dokumentation Gianfranco Rosi (51).

Die Gewinner der 66. Berlinale:

Goldener Bär: „Fuocoammare“ von Gianfranco Rosi

Silberner Bär bester Darsteller: Majd Mastoura („Inhebbek Hedi“)

Silberner Bär beste Darstellerin: Trine Dyrholm („The Commune“/ „Kollektivet“)

Silberner Bär beste Regie: Mia Hansen-Love („L’avenir“)

Silberner Bär beste Kamera: Mark Lee Ping-Bing („Chang Jiang Tu“ / „Crosscurrent“)

Silberner Bär bestes Drehbuch: Tomasz Wasilewski („Zjednoczone Stany Milosci“ / „United States of Love“)

Großer Preis der Jury: „Smrt u Sarajevu“ („Death in Sarajevo“) von Danis Tanovic

Alfred-Bauer-Preis: „Hele Sa Hiwagang Hapis“ („A Lullaby to the Sorrowful Mystery“ von Lav Diaz

Bester Erstlingsfilm: „Inhebbek Hedi“ von Mohamed Ben Attia

Goldener Bär bester Kurzfilm: „Balada de um Batráquio“ von Leonor Teles

Silberner Bär Kurzfilm: „A Man Returned” von Mahdi Fleifel