Von Nils Reschke 0
„London calling“, Arsenal wartet

Bayern trifft in der Champions League auf Podolski, Mertesacker und Co.

Auf nationaler Ebene scheint es so, als gingen dem FC Bayern München die Gegner aus. In der Meisterschaft haben die Münchner aktuell 15 Punkte (!) Vorsprung auf Titelverteidiger Borussia Dortmund. Aber wie geht es in der Champions League weiter?


Davon, dass die Bayern die Meisterschale doch noch verspielen könnten, redet längst kein Mensch mehr. Erst recht nicht, nachdem der FCB seine ersten fünf Matches in der Rückrunde allesamt gewonnen hat und dabei noch nicht einmal ein Gegentor kassierte. Da trifft es sich also ganz gut, dass die Bayern endlich eine neue Herausforderung bekommen. Am Dienstagabend steht in der Champions League die Auswärtspartie beim FC Arsenal im Emirates Stadium auf dem Programm.

Angepfiffen wird das Hinspiel im Achtelfinale um 20.45 Uhr. Die Vorfreude ist riesengroß. Dazu muss man sich nur einen Satz von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge auf der Zunge zergehen lassen. Der meinte vor dem Abflug in die englische Hauptstadt: „Jetzt geht die Champions League richtig los.“ Und genau so ist es! Der BVB hatte in der vergangenen Woche ein 2:2 bei Schachtar Donezk in der Ukraine vorgelegt und sich so eine gute Ausgangslage verschafft. Jetzt sind die Bayern bei den Gunners an der Reihe. Interessant ist die Partie aufgrund der Rivalität zwischen englischen und deutschen Fußballteams ohnehin schon. Aber noch ein wenig interessanter wird sie durch die Tatsache, dass der FC Bayern beim FC Arsenal auch auf zwei deutsche Nationalspieler trifft. Denn Lukas Podolski und Per Mertesacker zählen bekanntermaßen zum Kader von Trainer Arsene Wenger.

Nicht mit an Bord des Fliegers, der die Bayern nach London brachte, waren am Montag Claudio Pizarro, den eine Angina flachgelegt hat, sowie der gesperrte Jerome Boateng. Nach wie vor fehlt auch Innenverteidiger Holger Badstuber. Wieder fit scheint hingegen Javi Martinez zu werden, der beim VfL Wolfsburg noch passen musste. Karl-Heinz Rummenigge versucht derweil, den 2:0-Sieg bei den Wölfen ebenso aus den Köpfen der Spieler zu bekommen wie die Blamage der Londoner am Wochenende. Denn der FC Arsenal verlor sein Achtelfinale im FA Cup vor heimischer Kulisse mit 0:1 gegen Blackburn Rovers. „Das wird kein Selbstläufer“, mahnt Rummenigge, wohlwissend, dass die Gunners eine Reihe ihrer Stars im englischen Pokal geschont haben.


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