Von Mark Read 0

Bayern-Star Franck Ribéry: Muss er in den Knast?


Für Franck Ribéry kommt es momentan richtig dicke: Der Fußballstar vom FC Bayern München steigt wegen seines Einsatzes bei der WM und einer Verletzung erst in wenigen Tagen in das Mannschaftstraining seines Vereins ein. Aber einen besinnlichen Urlaub konnte der Franzose dann auch nicht gerade verbringen. Statt dessen musste Ribéry in Paris vor Gericht aussagen – gegen ihn wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen der „Kontaktanbahnung zu einer minderjährigen Prostituierten“ eingeleitet. Die Sex-Affäre ist in vollem Gange.

Im Frühjahr soll der Mittelfeldstar in München Umgang mit einer Prostituierten gepflegt haben, die zwar mittlerweile volljährig ist, damals aber noch süße 17 war. Und ein solches Vergehen wird in Frankreich mit bis zu drei Jahren Haft und 45.000 Euro Geldstrafe geahndet. Ribéry gibt zwar die Sexeskapade zu, beteuert aber, dass er nicht wusste, dass die Dame zu jenem Zeitpunkt noch nicht volljährig war. Vielmehr habe ihn Zahia Denar, so der Name der Prostituierten, über ihr wahres Alter belogen.

Ob Ribéry schuldig gesprochen wird, steht noch nicht fest. Jedenfalls steht der FC Bayern München zu seinem Star. Präsident Uli Hoeneß ließ heute verlauten: „Wir haben ihn nie fallen gelassen. Deshalb brauchen wir ihn nicht aufzufangen Wir brauchen auch nicht besonders mit ihm zu reden. Er weiß, was er am FC Bayern hat.“ Das sieht auch Ribéry selbst so und verspricht, das Vertrauen sportlich zurückzuzahlen, sobald der Skandal überwunden ist. „In schlechten Zeiten, gerade wenn man private Probleme hat, merkt man, wer zu einem steht und wer ein großes Herz beweist. Und bei Bayern bin ich ausschließlich von sehr guten Leuten umgeben. So einen Klub hatte ich noch nie. Auch der Verein ist für mich eine Familie, die mich auffängt.“


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