Von Nils Reschke 1
Münchens Macher äußert sich

Bayern-Präsident Uli Hoeneß: „...da begann die Hölle für mich“

Er schlafe schlecht, schwitze in der Nacht, wälze sich hin und her. Und er habe „Riesenmist gebaut“. Uli Hoeneß äußert sich erstmals in einem Interview mit dem Magazin Die Zeit.


Am morgigen Donnerstag erscheint eine neue Ausgabe des Wochenmagazins Die Zeit. In diesem findet sich dann auch ein Interview mit dem Präsidenten des FC Bayern München, Uli Hoeneß, der wegen seiner Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung in den vergangenen Tagen gewaltig im medialen Fokus stand. Die Zeit veröffentlichte in ihrer Onlineausgabe nun erste exklusive Statements des Bayern-Präsidenten.

Wie geht es Uli Hoeneß? „Ich schlafe sehr schlecht, ich schwitze sehr viel in der Nacht, was ich eigentlich gar nicht kenne“, erzählt der langjährige Bayern-Manager. „Ich wälze mich und wälze mich. Und dann wälze ich mich nochmal. Und denke nach, denke nach und verzweifle. Ich bin morgens auch manchmal schon eine Stunde nach dem Aufstehen völlig fertig.“ Diese Sache geht selbst dem medienerprobten Kämpfer Hoeneß an die Nieren.

Uli Hoeneß: „Die Situation ist kaum auszuhalten“

Wie bewertet er seine Situation? Er habe „Riesenmist gebaut“, sagt Hoeneß selbst. „Aber ich bin kein schlechter Mensch.“ Wohlgleich räumt der 61-Jährige ein, dass sich sein Leben mit dem 20. März und der Hausdurchsuchung grundlegend geändert habe. Da habe „die Hölle“ für ihn begonnen. Eine Situation, die „kaum auszuhalten“ sei.  „Ich fühlte mich in diesen Tagen auf die andere Seite der Gesellschaft katapultiert, ich gehöre nicht mehr dazu.“ Seinen Fehler wolle er „so gut wie möglich korrigieren“.


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