Nils 0
Champions League

Bayern München geht dem FC Barcelona aus dem Weg

Auf die derzeit wohl beste Fußballmannschaft auf diesem Globus kann der FC Bayern München wenn überhaupt, dann erst im Endspiel der Champions League treffen. Das Los bescherte den Bayern Olympique Marseille als Gegner im Viertelfinale. Danach könnte aber schon Real Madrid warten.


In Nyon rollten am Freitag die Kugeln. Und sie sollten dem FC Bayern München einen großen Wunsch bei der Auslosung der nächsten Runden in der Champions League erfüllen: Ein Finale im „eigenen Wohnzimmer“ gegen den FC Barcelona bleibt ein möglicher Traum. Beide Clubs werden sich zuvor nicht im Weg stehen. Soweit die gute Nachricht für alle Fans des FC Bayern. Die schlechte: Im Halbfinale könnte es allerdings bereits zum Duell mit dem großen Barca-Rivalen Real Madrid kommen, der die spanische Primera Divison beherrscht und sich selbst auf die Katalanen schon einen Vorsprung von zehn Punkten erarbeitet hat. Außerdem dürfen die „Königlichen“ das Rückspiel dann im heimischen Stadion Santiago Bernabeu bestreiten.

Ein schwerer Brocken also für den FC Bayern München. Doch noch ist es lange nicht so weit. Erst einmal muss Real schließlich die Überraschungsmannschaft schlechthin, APOEL Nikosia, aus dem Weg räumen. Der deutsche Rekordmeister hingegen startet das Viertelfinale in der Champions League am 28. März mit einer Auswärtspartie beim französischen Vertreter Olympique Marseille. Eine Woche später dann sind die Franzosen am 3. April zu Gast in der Allianz-Arena, die in dieser Saison auch gleichzeitig Endspielort der europäischen Königsklasse ist. Logisch also, dass die Bayern unbedingt ins Finale wollen. Für Franck Ribery sind das sicher besondere Matches, schließlich kickte der französische Superstar vor seinem Wechsel in die bayrische Landeshauptstadt für OM.

Auf ein Wiedersehen mit Deutschland dürften sich aber auch Mesut Özil und Sami Khedira freuen, die deutschen Nationalspieler in Diensten von Real Madrid. Vor allem Özil reifte in der Primera Division unter Trainer Jose Mourinho. Ihm gelang nach seinem Wechsel von Werder Bremen der nächste Karriereschritt. Doch auch Khedira ist ein gefragter Mann, erst recht, seitdem er seine Verletzung überwunden hat und sich der persönlichen Bestform wieder nähert. Mit Marseille wartet also zunächst eine machbare, aber nicht unlösbare Aufgabe auf die Bayern, die dann gegen Real Madrid zur Generalprobe gebeten werden: Für ein Finale gegen Barca in der Allianz-Arena?


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