Von Mark Read 0
Pflicht erfüllt

Bayern ist Gruppensieger: Klarer Sieg trotz roter Karte für Boateng

Am Ende war es eine klare Sache: Mit 4:1 besiegten die Bayern im letzten Vorrundenspiel der Champions League die Weisrussen von BATE Borisow. Obwohl sie so Gruppensieger wurden, konnten sich die Bayern nicht allzu überschwänglich freuen. Eine Szene sorgte für Verärgerung.


Pflicht erfüllt, und zwar souverän. Die Spieler des FC Bayern hatten allen Grund, zufrieden zu sein. Am Ende gewann der deutsche Rekordmeister klar und deutlich mit 4:1 gegen den weißrussischen Außenseiter BATE Borisow und tilgte damit die Schmach aus dem Hinspiel, wo sie in Minsk mit 2:3 verloren hatten.

Somit stehen die Bayern als Gruppensieger fest und hätten eigentlich allen Grund, zufrieden zu sein. Der Schweizer Xherdan Shaqiri etwa, der per Kopf das 3:0 erzielt hatte, sagte nach dem Spiel: "Wir wollten mit Freude ins Spiel gehen und eine gute Leistung zeigen. Wir haben heute gezeigt, dass alle Spieler ersetzbar sind und der Trainer auf jeden setzen kann."

Trotzdem gab es da etwas, das die Freude trübte. Nämlich der Platzverweis gegen Jerome Boateng in der 50. Minute, als der Innenverteidiger auf Höhe der Mittellinie seinen Gegenspieler Kontsevoy übel umgegrätscht hatte. "Man kann die Rote Karte geben, das Foul ist völlig unnötig und sieht wüst aus", meckerte Trainer Jupp Heynckes nach dem Spiel.

Nach dem Kreuzbandriss für Holger Badstuber verschärft dieser unnötige Platzverweis die personelle Lage in der Bayern-Verteidigung weiter. Im Achtelfinale wird Heynckes nun wieder einmal umbauen müssen.

Die Führung gegen Borisow hatte der wiedergenesene Mario Gomez in der 22. Minute erzielt. Das 2:0 machte kurz nach dem Platzverweis dann Thomas Müller. Der nur 1,69 große Shaqiri köpfte in der 66. Minute das 3:0, und den Schlusspunkt aus Bayern-Sicht setzt David Alaba mit dem 4:0 in der 83. Minute. Anschließend gab es noch ein überflüssiges und vermeidbares Gegentor in der 89. Minute durch Filipenko.


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