Von Mark Read 0
Pokalfee Christine Theiss

Bayern-Fan Christine Theiss wird den DFB-Pokal übergeben

Am Samstag steigt in Berlin das alljährliche Endspiel um den DFB-Pokal. Neben den beiden Finalisten FC Bayern München und VfB Stuttgart dreht sich stets auch alles um die bezaubernde Frau, die den Pokal überreichen darf. Diesmal ist es Kickboxerin Dr. Christine Theiss.


Krönt der FC Bayern München seine Traumsaison mit dem dritten Titel nach Meisterschaft und Champions League? Oder macht der VfB Stuttgart den Bayern einen Strich durch die Rechnung? Das DFB-Pokalfinale am Samstag in Berlin scheint auf den ersten Blick eine klare Sache zu sein. Doch schon oft hat im Endspiel der Außenseiter für eine Überraschung gesorgt.

Eine Frau hofft darauf, dass es diesmal nicht so kommt und dass der Favorit gewinnt. Dr. Christine Theiss ist Bayern-Fan durch und durch. Die hübsche Kickboxerin und TV-Moderatorin hat diesmal die ehrenvolle Aufgabe, den Pokal an den Sieger zu überreichen. Klar, dass ihr da die Bayern am liebsten wären.

Christine Theiss: "Ich muss mich zusammenreißen"

Darf man als Pokal-Überreicherin während des Spiels eigentlich jubeln? "Ich muss mich zusammenreißen, weil meine Funktion zu Neutralität verpflichtet", erzählt die 33-Jährige im Gespräch mit der "TZ". "Normalerweise gehe ich richtig ab, als Fan bin ich ein leidenschaftlicher Theoretiker." Diesmal muss sie sich halt ein wenig zurückhalten.

Auch auf Fan-Schminke muss Christine Theiss diesmal verzichten, wie sie weiterhin sagt: "Ich werde auch keine Bayern-Unterwäsche unterm Kleid tragen. Aber ich habe mir schon überlegt, ob meine Sprintfähigkeiten ausreichen, um mit dem Pokal davonzulaufen, falls Stuttgart gewinnt."

Auf ein genaues Ergebnis will sich die Pokalfee nicht festlegen lassen, aber sie hat nicht den leisesten Zweifel daran, wer am Ende den Pokal in den Berliner Abendhimmel recken darf. Vor allem nicht seit dem Triumph in der Champions League. "Vor einer Woche war ich mir nicht sicher, wie das Pokalfinale ausgeht, weil zu viel vom Champions-League-Finale abhängig war. Aber jetzt, ganz ehrlich, da kommen elf Jungs auf den Platz, die vor Selbstbewusstsein platzen."


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