Von Milena Schäpers 0
Bauernschwund

Bauer sucht Frau: Drei Bauern sind keine echten Landwirte

Bauernschwund in Deutschland! Am 15.10 startet wieder die neue Staffel von „Bauer sucht Frau“ und Inka Bause hat mit einem echten Problem zu kämpfen: Es gibt nicht genug Bauern! Also holt RTL einfach drei Hobbybauer in die Sendung.


Nur noch 9 Kandidaten treten bei „Bauer sucht Frau“ an! Der Kandidatenschwund macht sich breit, aber auch bei den übriggebliebenen Kandidaten fehlen die Bauern.

Denn drei davon sind nur hobbymäßig Landwirte und verdienen ihre Brötchen durch einen anderen Beruf. Laut „Bild am Sonntag“ ist daran auch die allgemeine Situation in Deutschland schuld. Denn 46,82 Prozent der Bauern verdienen den Hauptteil ihres Einkommens mit einem anderen Job.

„Wir hatten schon häufiger Landwirte in der Sendung, die einen Nebenerwerb hatten. Dass es in dieser Staffel gleich drei Bauern sind, scheint die allgemeine Entwicklung in Deutschland widerzuspiegeln, ist aber nicht bewusst so gewählt“, so die Sprecherin der Sendung.

Hans Georg, 43, ist eigentlich Schreiner. Natürlich ist die Landwirtschaft eine große Leidenschaft, jedoch für ihn nur ein Hobby.

Auch für Kandidaten Kurt, 38, ist das Bauer-Dasein nicht seine Lebensgrundlagen. Erst nach einem anstrengenden Tag als Versicherungsvertreter pflegt er seinen Hof.

Für Jürgen, 42, gibt es auch noch andere Dinge im Leben als seine Hühner. Denn er arbeitet hauptberuflich als Messtechniker.

Da tut „Bauer sucht Frau“ sein Gutes für Deutschland. Denn dank der Sendung werden die Bauern-Gene weitergegeben, denn bereits acht Ehen und sechs Kinder sind durch die Zusammenführung durch RTL entstanden.


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