Von Nils Reschke 0
Champions League

Bastian Schweinsteiger reist mit zu Olympique Marseille

Im Viertelfinale der Champions League könnte Bastian Schweinsteiger zurück in die Startelf des FC Bayern München rücken und so sein Comeback feiern. Vor dem Match bei Olympique Marseille jedenfalls trainierte der deutsche Nationalspieler zuletzt beschwerdefrei. Es sieht gut aus für einen Einsatz.


Die gute Nachricht machte in München und bei allen Fans des FC Bayern schnell die Runde: Als der Flieger am Dienstag abhob, war auch Bastian Schweinsteiger mit an Bord. Die Hoffnung steigt, dass der deutsche Nationalspieler am Mittwochabend ab 20.45 Uhr im Hinspiel des Viertelfinals in der Champions League mit auflaufen kann in der Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes. „Schweini“ wird also vermutlich mithelfen können, wenn der deutsche Rekordmeister den nächsten Teil seiner „Mission Finale“ bei Olympique Marseille erledigen will. Denn das Endspiel der Champions League findet in diesem Sommer in der Münchner Allianz-Arena statt. Es ist klar, dass die Bayern da dann mit von der Partie sein wollen.

Bastian Schweinsteiger stand zuletzt selten im Kader, plagte sich mit kleineren Blessuren, die aber allesamt nicht mit der schweren Verletzung zu tun hatten, die den Nationalspieler im Winter längere Zeit auf Eis gelegt hatten. Als der FC Bayern dann in einer kleinen Krise steckte, munkelten nicht wenige hinter vorgehaltener Hand, das liege auch am Fehlen ihres „Schweinis“ – bis die Münchner die Antwort selbst gaben: Mit einem sensationellen 7:0 im Rückspiel des Achtelfinals der europäischen Königsklasse gegen den FC Basel. Die Bayern können es also auch ohne den Mittelfeldakteur. Freilich aber noch besser mit ihm.

„Wir brauchen ihn, um unsere Ziele zu erreichen“, bringt es Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge auf dem Punkt. Denn auch, wenn Olympique Marseille sicherlich eine lösbare Aufgabe ist, zumal die Franzosen derzeit mitten in der Krise stecken, so wartet spätestens im Halbfinale vermutlich eine schwere Hürde: Real Madrid mit Schweinsteigers Kollegen Mesut Özil und Sami Khedira – und natürlich mit Portugals Superstar Cristiano Ronaldo. Genau das wird Rummenigge mit seinem Satz gemeint haben. Ob Bastian Schweinsteiger zur Startelf zählt im Velodrome, entscheidet Trainer Jupp Heynckes am Mittwoch nach dem Abschlusstraining.

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