Von Nils Reschke 0
Sexuelle Belästigung

Aus drei mach zwei: Erste Klage gegen John Travolta zurückgezogen

Er ist verheiratet, dreifacher Familienvater obendrein. Doch die Vorwürfe, die gegen US-Schauspieler John Travolta erhoben werden, passen so gar nicht in diese heile Welt. Von sexueller Belästigung dreier Männer ist da die Rede. Aber nun wendet sich das Blatt.


US-Schauspieler John Travolta war zuletzt immer mehr in die Ecke gedrängt worden, denn auch noch ein dritter Masseur hatte Klage wegen sexueller Belästigung gegen Travolta erhoben. Der Schauspieler, der mit Filmen wie „Pulp Fiction“ oder natürlich auch „Saturday Night Fever“ einst seinen Durchbruch feierte, schien in der Klemme zu stecken. Gerüchte, John Travolta habe homosexuelle Neigungen, machten schon länger die Runde. Durch die drei Klagen der Masseure schien sich dieses Bild immer mehr zu bestätigen. Aber jetzt wendet sich offenbar das Blatt.

Denn einer der drei Masseure hat seine Klage gegen John Travolta zurückgezogen. Das gab nun dessen Anwalt Okorie Okorocha bekannt. Im US-Magazin People nannte Okorocha Differenzen und Unstimmigkeiten zwischen ihm und seinen Mandanten als Gründe. Es soll zu einem handfesten Streit gekommen sein. Ins Detail ging Anwalt Okorie Okorocha  allerdings nicht. Angeblich sei es in einem Hotel in Beverly Hills zur sexuellen Belästigung Travoltas gegenüber den Masseur gekommen. Der Schauspieler aber bestreitet dies, da er sich zum Zeitpunkt der Tat an der Ostküste der Vereinigten Staaten aufgehalten habe.

Doch nur einen Tag später reichte Anwalt Okorocha dann sogar die nächste Klage eines dritten Masseurs ein, der exakt die gleichen Vorwürfe erhebt. In beiden Fällen wurden beziehungsweise werden zwei Millionen US-Dollar Schadensersatz gefordert. Dass sich das Blatt nun zu wenden scheint, nimmt John Travoltas Rechtsvertreter Martin Singer wohlwollend zur Kenntnis. Für ihn stehe Travoltas Unschuld ohnehin fest. Das werde sich auch bei der zweiten Klage herausstellen und ohnehin bei jedem weiteren Vorwurf weiterer Personen, die seinem Mandanten mit haltlosen Klagen in die Enge treiben wollen. Warten wir also die weitere Entwicklung im Fall Travolta ab.


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