Von Nils Reschke 0
Wer wird Millionär?

Auf dem heißen Stuhl: Die Gaga-Kandidaten bei Günther Jauch

Die Kandidaten werden bei „Wer wird Millionär?“ immer skurriler. Der eine blamiert sich gnadenlos und kommt dennoch auf 64.000 Euro. Ein anderer überrascht mit einer Jauch-Parodie, fliegt aber auf 500 Euro runter.


Was ist aktuell eigentlich bei „Wer wird Millionär?“ los? An Aaron Troschke, dem Kandidaten aus der Hauptstadt mit der sprichwörtlichen Berliner Schnauze, werden sich gewiss noch einige erinnern. Aber am Montagabend bekam Aaron harte Konkurrenz. Denn Kandidat Daniel schaffte es auf den Stuhl. Und der 26-Jährige war ebenso wenig auf den Mund gefallen. Sein größter Traum sei es, ein einziges Mal nur auf dem Stuhl gegenüber, also dem des Moderatoren, zu sitzen. Günther Jauch ließ sich nicht zwei Mal bitten, beide Protagonisten tauschten die Plätze – und Daniel überraschte mit einer gelungenen Jauch-Parodie, hatte fortan die Lache auf seiner Seite.

Weniger glücklich verlief dann sein Einsatz als Kandidat. Daniel musste erkennen, dass ein Auftritt bei „Wer wird Millionär?“ eben keine Lappalie ist. Genau dies wäre die richtige Antwort auf die Frage zehn gewesen: „Ein Rechtschreibfehler ist nicht immer eine ..?“ Daniel entschied sich für Antwort A, „Lapalie“ – lag daneben und fiel auf 500 Euro. Dabei war er doch immer ein Glückspilz gewesen. Innerhalb einer Woche habe er gleich mehrere Preise gewonnen: Von einer Filmpremiere von „Offroad“ mit Nora Tschirner über einen Wellness-Gutschein, Karten für ein Seeed-Konzert bis hin zu einer Reise nach New Orleans und zu den Radio Energy Awards nach Cannes. Da wird er die 500 Euro gut verkraften können.

Mehr Glück hatte Student Maximilian am Freitagabend zuvor, der 64.000 Euro abräumte, sich zuvor aber gnadenlos blamierte. „Vermutlich nicht nur zur Weihnachtszeit bekommt der von Frauchen heillos verwöhnte? A: Domino Steine, B: Zimt Sterne, C: Pfeffer Nüsse, D: Spitz Kuchen“. 200 Euro war diese Frage wert, Maximilian stand auf dem Schlauch, mogelte sich dank Jauchs Hilfe zu den 300 Euro – und war wieder ahnungslos. „Will ich in der Kurzwarenabteilung sparsam sein, kommt es vor, dass ich mir nur einen? A: Schulter polster, B: Steh kragen, C:Reiß verschluss, D: Knopf leiste.“ Der Student vermutete A, befragte dann das Publikum, und 99 Prozent halfen ihm mit Antwort D. Peinlich, peinlich – aber immerhin reichte es trotzdem zu den 64.000 Euro. Mal schauen, wer es demnächst so alles auf den Stuhl von „Wer wird Millionär?“ schafft.


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