Von Fabienne Claudinon 0
Moritzburg baut Filmkulisse auf

„Aschenbrödel“-Schloss wird umgebaut

Libuse Safrankova spielte die Hauptrolle in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“

Libuse Safránková als „Aschenbrödel“

(© United Archives / imago)

Die Fans des beliebten deutsch-tschechischen Weihnachtsmärchens „Aschenbrödel“ können sich freuen: Der einstige Drehort am Schloss Moritzburg öffnet wieder seine Türen. Nach über einem Jahr Pause wurde ein neues Konzept für das Schloss ausgetüftelt. So kann man künftig echte Filmkulissen sehen und auch der Stall aus dem Film kann schon bald besichtigt werden.

„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist einer der bekanntesten deutsch-tschechischen Weihnachtsfilme. 1973 wurde das Märchen erstmals im Fernsehen ausgestrahlt. Bis heute wird der Film jedes Jahr zur Weihnachtszeit gesendet und viele Fans sind Feuer und Flamme für den Kultfilm. Aus diesem Grund öffnet das Schloss Moritzburg bei Dresden für die „Aschenbrödel“-Liebhaber wieder seine Türen. Nach einem Jahr Pause wurde ein neues Ausstellungskonzept erarbeitet. So kann man nun neben mehr als 100 Exponaten auch noch echte Filmkulissen des Märchens sehen. Auf über 700 Quadratmetern können die Besucher in die Welt von „Aschenbrödel“ eintauchen.

Christian Frommel (32), der sich das neue Konzept mit ausgedacht hat, erklärt gegenüber „Bild“: „Da wir keine Löcher für Schrauben in das denkmalgeschützte Schloss bohren durften, haben wir extra Räume in die vorhandenen Schlosszimmer gebaut.“ Noch ein weiteres Highlight wartet auf die Besucher, wie Frommel berichtet: „Wir haben mit Hilfe des Staatsgestüts in Moritzburg den Stall aus dem Film originalgetreu nachgebaut.“ Am 7. November öffnet die Ausstellung für den Publikumsverkehr ihre Pforten. Da die Schloss-Besucher zuletzt Schlange standen, um Moritzburg zu besichtigen, können dieses Mal Tickets für die Ausstellung reserviert werden.

Anschauen! Was wurde aus den "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"-Darstellern?

 

 

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