Von Nils Reschke 0
FC Bayern erwartet FC Arsenal

Arsenal-Trainer Arsene Wenger: Nichts ist unmöglich – auch nicht bei den Bayern

Auf Twitter hatte Lukas Podolski noch mit seinem Einsatz gerechnet: „Ich hoffe, die Zeit reicht bis Mittwoch“, zwitscherte der deutsche Nationalspieler. Doch sie reichte nicht. Eine Verletzung am Sprunggelenk macht Podolski nach wie vor zu schaffen.


Also fällt das große Wiedersehen zwischen Lukas Podolski und dem FC Bayern München ins Wasser, wenn Arsenal London heute Abend ab 20.45 Uhr den Rückstand in der Allianz-Arena noch drehen will, um selbst in das Viertelfinale der Champions League einzuziehen. Dass dies den Spielern aus der englischen Hauptstadt aber tatsächlich noch gelingt, damit rechnen eigentlich selbst kühnste Optimisten kaum noch, nachdem den Bayern im Emirates Stadium beim 3:1-Sieg eine regelrechte Gala gelungen war. Mit einer Ausnahme: Trainer Arsene Wenger.

Der Coach der Gunners glaubt daran, dass seine Mannen schwere Geschütze auffahren. „Wir haben in Europa schon überall gewonnen. Warum sollte uns dies nicht auch in München gelingen? Ja, es wird schwer. Aber ich sage auch: Es ist nicht unmöglich.“ Der Franzose will also nichts von einer Mission Impossible in München wissen und setzt auf ein englisches Wunder im Süden Deutschlands. Sein Trainerkollege Jupp Heynckes jedenfalls mahnt, dass seine Mannschaft demütig bleiben müsse und keinesfalls schon ans Viertelfinale denken solle: „Arsenal ist nicht irgendein Gegner. Und das hier ist Champions League“, weiß Jupp Heynckes ganz genau, was im Fußball alles passieren kann. Dafür ist der Trainerfuchs einfach zu lange schon im Geschäft.

Nicht nur Lukas Podolski fehlt in dieser Partie. Auch sein einstiger Kumpel aus vergangenen Münchner Tagen, Bastian Schweinsteiger, muss zuschauen und ist gesperrt. Gleiches gilt für Jerome Boateng, dem gerade eben erst gegen Fortuna Düsseldorf sein allererstes Tor in der Bundesliga gelang. Es war zudem der 3:2-Siegtreffer, wodurch der Abstand der Bayern auf Platz zwei nun schon unglaubliche 20 Punkte beträgt. Franck Ribery muss ebenfalls verletzt passen, aber immerhin ist Arjen Robben, der gegen Fortuna noch ausgefallen war, wieder einsatzbereit. Nach einem 3:1 in London sollte also wirklich nichts mehr anbrennen für den Bundesligisten.


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