Von Nils Reschke 0
Wirbel um Eintrag ins Gästebuch

Anne-Frank-Haus verteidigt Justin Bieber auf Facebook

„Respektlos“, schimpften die einen. „Selbstverliebt“, entgegneten andere. So oder so: Justin Bieber sorgte zuletzt für Schlagzeilen, die er so vermutlich nicht erwartet hatte.


Nein, Freunde hatte sich Justin Bieber mit dieser Aktion keine gemacht. Sein frommer Wunsch, er hoffe, dass Anne Frank ein Teil der großen Fangemeinde der „Beliebers“ gewesen wäre, eckte an – um es einmal milde zu formulieren. Nun hätte der Kanadier diesen Gedanken beim Besuch des Anne-Frank-Hauses in Amsterdam ja für sich behalten können. Tat der 19-Jährige aber nicht, er schrieb ihn auch in das dort ausgelegte Gästebuch.

„Anne war ein fantastisches Mädchen, ich hoffe, dass sie ein Belieber gewesen wäre“, schrieb das Teenie-Idol ins Gästebuch. Der anschließende Aufschrei war groß. Worte wie „selbstverliebt“ oder auch „respektlos“ waren in den Kommentaren der Sozialen Netzwerke da zu lesen. Zuspruch erhält Justin Bieber nun ausgerechnet von den Verantwortlichen des Museums selbst.

Unterstützung aus Amsterdam: Aufregung geht zu weit

Auf seiner offiziellen Facebook-Seite reagierte das Anne-Frank-Haus mit einem entsprechenden Kommentar: „Wir hoffen, dass sein Besuch seine Fans inspirieren wird, um mehr über ihr Leben zu lernen und hoffentlich dazu ermutigen wird, ihr Tagebuch zu lesen“, ist dort zu lesen. Die ganze Aufregung gehe entschieden zu weit, heißt es dort weiter.


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