Von Stephanie Neuberger 1
Spricht über ihren Unfall

Anna-Maria Zimmermann: "Manchmal leiste ich mir 10 Minuten weinen"

Anna-Maria Zimmermann hat vor zwei Jahren einen Hubschrauberabsturz nur knapp überlebt. Seitdem ist ihr einer Arm gelähmt. Obwohl die Sängerin weiß, dass sie unheimliches Glück im Unglück hatte, weint sie manchmal über ihr Schicksal.


Vor zwei Jahren bangten Familie, Freunde und Fans um das Leben von Anna-Maria Zimmermann. Damals stürzte sie mit einem Hubschrauber ab, der sie zu einem Auftritt bringen sollte. Ärzte gaben ihr Bestes um das Leben der 23-jährige zu retten. Anna-Maria ist eine echte Kämpferin, die sich von einem Absturz so schnell nicht unterkriegen lässt und ihre fröhliche Art keineswegs verloren hat. Obwohl als Folge des Unglücks ein Arm der Musikerin gelähmt bleibt, weiß sie, wie glücklich sie sein kann, den Crash überlebt zu haben.

Heute merkt man ihr abgesehen vom Arm, der in der Schlinge liegt, den Unfall nicht mehr an. Zimmermann ist fröhlich, gut gelaunt und schon längst wieder auf die Bühne zurückkehrt. So locker sah sie ihr Handicap aber nicht von Anfang an. "Am Anfang war es ein echtes Problem", gesteht Zimmermann im Interview mit "Meine Melodie", die am 23. August erscheint. Die Reaktion der Öffentlichkeit hat ihr Angst gemacht. "Aber mittlerweile ist es so, dass die Menschen im Publikum mich tragen. Sie haben mir Mut gemacht, weiterzumachen." Und das tut die Sängerin auch. Selbst vor dem Betreten eines Flugzeuges hat sie keine Angst. Immerhin tritt Anna-Maria Zimmermann auch viel auf Mallorca auf. Nur in einen Hubschrauber steigt sie laut Interview nicht mehr.

Obwohl Anna-Maria Zimmermann ihr altes Leben wieder aufgenommen hat, hadert sie manchmal mit dem Geschehen. "Dann wünsche ich mir, dass alles anders wäre und gönne mir zehn Minuten weinen. Aber irgendwann lege ich den Schalter wieder um und sage: Es ist jetzt so - und es muss weitergehen."


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