Von Jasmin Freiberg 0
Ein Alaskaner verdreht die Köpfe der Frauen

Animiert "Schwiegertochter gesucht" Deutschlands Frauen zum Auswandern?

Vielleicht mag es so manch einer nicht zugeben, aber die Quoten lügen nicht: Mehr als drei Millionen Menschen schauen sonntags (19.05 Uhr, RTL) die Kuppel-Show "Schwiegertochter gesucht". Moderiert wird das Spektakel von Vera Int-Veen, die flüssig ihren thematisch treffenden Text vorträgt. Na, was gemerkt? Die ständigen Alliterationen werden dem Autorenteam sicher viel Freude bereiten. Aber auch das Publikum dürfte gut unterhalten sein und bekommt damit direkt eine Gedächtnisstütze. Es ist ja auch gar nicht so einfach, sich die Namen der vielen einsamen Männerherzen zu merken. Einen Namen kennt aber nun wirklich jeder und dieser ist alles andere als männlich: Beate Fischer!


Was für "Bauer sucht Frau" Schäfer Heinrich (46) ist, sind für "Schwiegertochter gesucht" eben Beate (30) und ihre Mutter Irene (60). Jede Kuppel-Show braucht nun einmal ihre Helden. Seit fünf Jahren ist sie der Star der Sendung. Dieser Ruhm hat aber auch seine Schattenseiten, denn sie ist immer noch Single. Klar, sonst würde die Hobby-Dichterin ja auch nicht mehr über unsere Bildschirme spuken und uns Gänsehaut auf die Arme zaubern. Dass das Konzept "Fremdschämen" heißt, muss wohl nicht erwähnt werden. Doch beim neuesten Attentat auf unsere Nerven, blieb uns auch wirklich nichts erspart.

Letzte Chance: Alaska

RTL sponserte Mutter und Tochter jetzt einen Liebes-Trip nach Alaska und gab Beate damit eine erneute Chance, die Liebe ihres Lebens zu finden. In dem US-Bundesstaat besteht ein akuter Frauenmangel. Eine Zuschauerin gab den Tipp und Beate hatte dann drei Monate Zeit, sich für oder gegen das Projekt zu entscheiden. Das erklärte Vera Int-Veen in einem RTL-Interview. Aus dem Magazin "AlaskaMen", in dem sich Single-Männer des Staates vorstellen, pickte sich Beate dann kurzerhand drei Männer heraus und brach auf in das Abenteuer ihres Lebens. Mittlerweile konnten die Zuschauer bereits verfolgen, wie sie eine Bootstour mit dem sympathischen Rotschopf Kevin unternahm – ohne jegliche Englischkenntnisse. Wem dieses Date schon die Schamesröte ins Gesicht trieb, der ist bei ihrer zweiten Verabredung wahrscheinlich gestorben.  

Irene machte dem Date ihrer Tochter schöne Augen

Life-Guard Luke kam fröhlich mit seiner Ukulele angesaust und wollte eine Konversation beginnen. Die beiden Frauen, erstarrt von der männlichen Pracht, bekamen kein Wort heraus. So musste der blonde Gentleman alleine das Dinner grillen, die Bierflaschen öffnen und die Fliegen verjagen. Auch die Gespräche durfte er mit sich selbst führen. Am Ende bekam auch er wieder eine Hunde-Plätzchenstechform von Hundefan Beate. Und eine Streicheleinheit von Mutter Irene, die öffentlich zugab, dass sie den deutlich jüngeren Alaskaner sehr "lecker" fand.  

Luke ist hier mittlerweile ein kleiner Star

Damit ist sie nicht die einzige: Das Facebook-Profil des musikalischen Schwimmers wurde seitdem mit Herzen und Liebesgeständnissen überflutet. Kandidat Luke sagte auf Anfrage sehr zurückhaltend: "Ich wusste nicht, dass sie gar kein Englisch spricht. Ich wusste aber, wie sie aussieht, als ich zu dem Date ging. Ich suche eine Freundschaft, bevor ich eine Beziehung eingehe. Aber vorrangig sah ich die Show als Erfahrung und wusste, dass sich daraus nichts ergeben würde. Es war jedenfalls nicht so schlimm, wie es aussah." Sehr beruhigend!

Jetzt wollen alle nach Alaska

Susie Carter, die Herausgeberin des Männer-Magazins, lud jetzt kürzlich auf der Fanseite alle deutschen Frauen nach Alaska ein. Sie versucht ein Angebot mit einer Airline auszuhandeln, damit ein Flieger voller heiratswilliger deutscher Frauen nach Alaska kommen kann. Und viele der Frauen scheinen all ihr Geld sparen zu wollen, um an der Sache teilnehmen zu können. Wenn RTL da jetzt nicht zugreift, dann wissen wir auch nicht mehr. Das wäre doch auch eine interessante neue Kuppel-Show, oder was meint ihr?


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