Von Nils Reschke 0
Ganz die Mama

Angelina Jolie verfilmt des Leben ihrer Mutter – und spielt die Hauptrolle

Ihre Mutter starb 2007 an Brustkrebs. Jetzt will Angelina Jolie Marcheline Bertrand auch im Film ein Denkmal setzen.


Schauspielerin Angelina Jolie stand zuletzt mehr als ihr lieb gewesen sein dürfte in der Öffentlichkeit. Die 37-Jährige hat diese aber eben auch offensiv gesucht, um ein Tabuthema aufzugreifen: die präventive Brustamputation für Risikopatienten. Sie selbst hat sich dieser OP unterzogen, weil das Krebsrisiko bei Jolie bei fast 90 Prozent gelegen haben soll. Das ist der eine Grund.

Einen weitere nannte Angelina Jolie nach dem Eingriff ebenfalls: Sie wollte ihren Kindern das ersparen, was sie selbst erlebt habe. Denn ihre Mutter, die Schauspielerin Marcheline Bertrand, starb 2007 – an Brustkrebs. Angelina nannte daraufhin ihre 2008 geborene Tochter nach ihrer Mama, deren Gen-Defekt sie offenbar geerbt hat. So kam es zum drastischen Entschluss, sich die Brüste entfernen zu lassen.

Brad Pitts Produktionsfirma mit im Boot

Doch damit nicht genug: Das Leben ihrer Mutter will Angelina Jolie nun verfilmen und dabei selbst die Hauptrolle übernehmen. Als Produktionsfirma ist „Plan B“ im Gespräch, ein Unternehmen von Ehemann Brad Pitt. Marcheline Bertrand engagierte Zeit ihres Lebens stets für soziale Projekte und wohltätige Zwecke. Auch das hatte sie mit ihrer Tochter gemein. Angelina Jolie würde mit solch einem Film buchstäblich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen setzt sie damit dem Leben ihrer Mutter ein Denkmal, kann so aber ebenso nochmals auf die heimtückische Krankheit aufmerksam machen.


Teilen:
Geh auf die Seite von: