Von Stephanie Neuberger 0
Kein Kassenschlager

Angelina Jolie: "In the Land of Blood and Honey" floppt in den USA

Angelina Jolie lieferte mit "In the Land of Blood and Honey" ihr Regiedebüt ab. Während ihre Arbeit von Kritikern gelobt wird, floppt der Streifen über den Bosnienkrieg an der Kinokasse. Vor allem in den USA lockte er nur wenige Zuschauer in die Kinos.


Angelina Jolie hat mit "In the Land of Blood and Honey" ein gelungenes Regiedebüt abgeliefert. Das Thema ist eine schwere Kost, da der Film den Bosnienkrieg thematisiert. Ganz offensichtlich ist der Film aber kein Zuschauermagnet. In den USA hat er bisher nur 35.000 Zuschauer in die Kinos gelockt. An der Kinokasse ist der Film also ein Flop. Von den meisten Kritiker wird das Regiedebüt der 36-jährigen aber sehr gelobt. Dass ihr Film kein Kassenhit ist, findet Angelina Jolie allerdings nicht schlimm. Es ist nun einmal kein typisches Popcornkino, sondern ein ernsthaftes Drama. “Man muss berücksichtigen, dass er Weihnachten startete und ein wirklich schwieriger und harter Film ist”, erklärt sie im Interview mit dem "Focus"und gab weiterhin zu berücksichtigen, “dass Leute lieber Spaß haben wollen im Kino.” Damit dürfte die Schauspielerin durchaus Recht haben. Aber es ging Jolie auch weniger darum einen unterhaltsamen Film zu machen, als vielmehr den Zuschauern die Dramatik des Bosnienkrieges vor Augen zu führen.

Aber auch Angelina Jolie braucht nach einer so harten Thematik ganz offensichtlich ein Ausgleichsprogramm. In ihrem nächsten Film spielt die 36-jährige die böse Fee Malefiz. Es soll sich um eine Neuauflage des Disney-Klassikers Dornröschen handeln. “Ich habe lange vergeblich nach einer Rolle gesucht. Dann kam dieses Angebot, und meine Kinder waren so begeistert” sagte der Hollywood-Star über ihre neue Rolle.

Aber auch wenn Angelina Jolie wieder zur Schauspielerei zurückkehrt, beweist ihre Regiearbeit "In the Land of Blood and Honey", dass sie auch hinter der Kamera sehr talentiert ist.


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