Von Mark Read 0
"The Voice of Germany"-Topfavorit

Andreas Kümmert im Interview: "Ich will Musiker sein bis ans Ende meines Lebens"

Wir trafen den großen Favoriten der laufenden "The Voice of Germany"-Staffel zum Gespräch. In Teil zwei unseres Interviews spricht Andreas Kümmert über die Atmosphäre bei der Castingshow sowie über seine Pläne für die Zeit danach.

Zurück zu Teil eins des Interviews, in dem Andreas Kümmert über seinen legendären Auftritt bei den "Blind Auditions" und über seine musikalischen Wurzeln spricht.

Wann ist dir selber bewusst geworden, dass du eine starke Gesangsstimme hast?

Bewusst ist das falsche Wort. Es war ursprünglich eher eine Notlösung, ich war damals Schlagzeuger in verschiedenen Rock- und Punkbands. Von meinen Mitmusikern wollte keiner singen, also habe ich es übernommen. Später habe ich mir selber das Gitarre spielen ein bisschen beigebracht. Als ich dann meine erste Grunge-Band gegründet habe, stand gleich fest, dass ich der Sänger werde.

Du spielst seit vielen Jahren schon Konzerte im süddeutschen Raum. Ist für die Zeit nach "The Voice“ dann auch geplant, eine komplette Deutschland-Tour zu spielen?

Es ist natürlich geplant, dass wir das, was ich bis jetzt schon gemacht habe, noch weiter ausbauen. Ich habe ja schon jetzt ungefähr vier Shows die Woche gespielt und war fast das ganze Jahr über auf Tour.  Wenn ich die Mittel dafür habe, würde ich das Ganze künftig ein bisschen geordneter machen, also eine richtige Tournee am Stück aufziehen.  Aber diesen Weg, den ich vor sieben Jahren angefangen habe, den möchte ich natürlich weitergehen, und Musiker sein – am besten, solange ich lebe.

Wie muss man sich bei „The Voice of Germany“ eigentlich die Atmosphäre untereinander vorstellen? Ist es ein echter Konkurrenzkampf, oder feuern sich die Kandidaten gegenseitig an?

Also ich kann ja auch nicht in die Leute hineinschauen. Aber so wie ich es zumindest an der Oberfläche erlebe, ist das ein kollegiales Anfeuern.

Mit welchen anderen Kandidaten verstehst du dich besonders gut?

Es gibt eigentlich keinen, mit dem ich mich nicht verstehe. Am besten bin ich vermutlich mit Philipp Bölter ausgekommen, der aber leider schon recht früh ausgeschieden ist. Auch mit Violetta Kokollari verstehe ich mich super. Generell sind das wohl die Leute, die auch ein bisschen freakiger unterwegs sind (lacht).

Die Zeit vor dem Halbfinale ist ja auch für die Kandidaten sehr stressig. Ist für die Zeit nach "The Voice“ erst einmal Durchschnaufen angesagt oder geht es gleich weiter?

Das Geschäft ist ziemlich schnelllebig. Und ich möchte mir in der Zeit nach "The Voice“ erst einmal ein bisschen Nachhaltigkeit erspielen. Dann könnte ich mir schon irgendwann mal eine Pause vorstellen. Aber ich denke, wenn man gleich nach der Show eine Pause macht, dann verliert man diesen Schub, den man da mitkriegt.

Hast du momentan überhaupt Zeit für Hobbies und Privates oder dreht sich alles nur um "The Voice“?

Mir bleibt schon Zeit für Privates. Ich setzte da halt Prioritäten. Momentan ist "The Voice“ im Fokus, weil ich diese Zeit so effektiv wie möglich nutzen möchte.

Hand aufs Herz: Wie hoch schätzt du selbst deine Chancen auf den Sieg bei "The Voice“ ein?

Das ist wirklich schwer zu sagen, weil jetzt nur noch Top-Kandidaten dabei sind. Es gab zuvor schon viele Kandidaten, bei denen mir nicht ganz klar war, warum sie die Show verlassen mussten. Aber jetzt sind eben nur noch richtig gute Leute dabei. Es ist wirklich offen und niemand weiß, was passiert.

Unabhängig davon, wie es bei „The Voice“ für dich ausgeht: Ist ein neues Album geplant?

Definitiv. Ich möchte nach wie vor Alben produzieren und gerne eines direkt nachschieben. Ich sammele momentan auch schon neues Material und hoffe, es wird gut.

Das Halbfinale bei "The Voice of Germany" findet am Freitag, den 13.12. statt und wird ab 20:15 Uhr bei Sat.1 ausgestrahlt.


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