Von Mark Read 0
"The Voice of Germany"-Topfavorit

Andreas Kümmert im Interview: "Den Leuten gefällt, dass ich mich nicht verbiegen lasse"

Er ist der "Rocket Man", der unscheinbare Mann mit der großartigen Stimme. Spätestens seit seinem Rekord-Votingergebnis in der ersten Liveshow gilt Andreas Kümmert als Topfavorit in der dritten Staffel von "The Voice of Germany". Wir haben den sympathischen Sänger interviewt. Hier der erste Teil des zweiteiligen Gespräches.

Promipool.de: Am Freitag stehst du im Halbfinale von "The Voice of Germany“. Mal ehrlich: Wie nervös bist du schon?

Andreas Kümmert: Im Augenblick geht es noch. Unter der Woche habe ich so viele andere Dinge zu erledigen, da versuche ich, mich nicht unnötig reinzusteigern. Die Nervosität kommt bei mir immer erst eine Stunde oder eine halbe vor dem Auftritt.  

Hättest du dir nach deiner Teilnahme an den "Blind Auditions“ träumen lassen, dass du vor dem Halbfinale als Topfavorit gehandelt wirst und bei Facebook plötzlich über 70.000 Fans hast?

Überhaupt nicht, und das war auch so nicht geplant (lacht).

Aber aus welchem Grund hast du dich dann bei „The Voice of Germany“ beworben?

Natürlich wollte ich meine Musik einem breiteren Publikum bekannt machen. Ich bin seit sieben Jahren als Singer-/Songwriter unterwegs und bestreite mit bis zu 150 Shows im Jahr meinen Lebensunterhalt. Ich und mein Management haben uns überlegt, wie wir mit einem Schlag meine Musik einem Millionenpublikum präsentieren können. Die ursprüngliche Hoffnung war, dass sich bei den "Blind Auditions“ vielleicht einer umdreht und ich die Chance bekommen würde, noch weitere ein oder zwei Mal auftreten zu können.

Dann haben sich aber gleich alle vier Coaches nach dir umgedreht. Was hat den Ausschlag gegeben, dass du ins Team von Max Herre gegangen bist?

Ich hatte mir insgeheim davor schon gewünscht, dass sich Max umdreht, weil ich ihn für einen bodenständigen und zudem sehr kompetenten Musiker halte, der einfach gut ist in dem, was er tut. Ich bin froh, dass ich zu ihm ins Team gehen konnte.

Wenn man sich die User-Kommentare auf deiner Facebook-Seite ansieht, dann scheinen die Leute in dir das authentische und unverfälschte Gegenstück zu sonstigen Castingshow-Kandidaten zu sehen. Was glaubst Du, was die Leute so an dir fasziniert?

Darüber kann ich auch nur mutmaßen. Ich glaube einfach, dass es den Leuten gefällt, dass ich ein ganz normaler, bodenständiger und gefestigter Typ bin, und dass ich mich nicht verbiegen lasse.

Im TV kommst du immer sehr ruhig und ausgeglichen rüber. Kann es dir trotzdem mal passieren, dass du aus der Haut fährst?

Ich denke, dass jeder Mal aus der Haut fährt, aber bei mir passiert das nicht sehr häufig. Ein Choleriker bin ich definitiv nicht (lacht).

Bei "The Voice“ singst du hauptsächlich Rock- und Pop-Klassiker aus den 60er und 70er Jahren, hast aber früher auch mal in einer Grunge-Band gesungen. Was ist denn deine persönliche Lieblingsmusik?

Das sind genau diese beiden Bereiche. Ich bin durch meinen Vater mit Musik aus den 60ern und 70ern aufgewachsen, habe zum Beispiel viel Black Sabbath und Led Zeppelin mitbekommen. Dann habe ich in meiner eigenen Pubertät aber eben auch viel Grunge gehört. Ich war ein großer Nirvana-Fan, habe auch gerne Alice in Chains und Pearl Jam gehört. Also durchaus aggressive und anstößige Musik.

In Teil zwei des Interviews spricht Andreas Kümmert über seine Siegchancen und seine Pläne nach "The Voice".


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